Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Behörden warnen vor gefährlichem Schädling – Warnschilder im Wald bei Weixdorf

Behörden warnen vor gefährlichem Schädling – Warnschilder im Wald bei Weixdorf

Sachsen erwartet in diesem Jahr keine massenhafte Vermehrung des Eichenprozessionsspinners. Dennoch brachten Forstleute am Donnerstag in einem Waldstück bei Weixdorf am Stadtrand von Dresden vorsorglich Warnschilder an.

Voriger Artikel
Dresdner Waldschlößchenbrücke: Asphaltierung beginnt, doch Eröffnungstermin ist weiter unklar
Nächster Artikel
Mosaikbrunnen im Großen Garten in Dresden bleibt bis 2014 außer Betrieb

Hinweisschild "Helfen sie uns" mit der Abbildung mehrerer Eichenprozessionsspinner (EPS)

Quelle: dpa

Der Schädling gilt im Freistaat zwar nicht so sehr als Bedrohung für die Wälder, aber als Gesundheitsrisiko für den Menschen.

Die Raupen des kleinen Falters besitzen sogenannte Brennhaare, die bei direktem Kontakt oder hoher Konzentration in der Luft zu Atembeschwerden, Juckreiz und Entzündungen führen können. Im vergangenen Sommer waren in Dresden 15 Mädchen und Jungen aus einem Waldkindergarten betroffen. In der Fachwelt wird der Falter kurz EPS genannt.

Im Unterschied zu anderen Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt oder Brandenburg war er in Sachsen lange nicht aufgetaucht. Am 25. Juni 2012 hatte eine aufmerksame Bürgerin in Weixdorf Raupen des Eichenprozessionsspinners gesichtet und die Behörden informiert. Nun versucht der Freistaat, sich mit Pheromon-Fallen vor einen „Zuflug“ der Falter aus anderen Bundesländern zu schützen. Die Fallen sind mit dem Lockstoff der EPS-Weibchen ausgerüstet und ziehen deshalb die männlichen Falter magisch an.

Nach den Worten von Markus Biernath, Leiter des Forstbezirks Dresden, breiten sich die Populationen im Schnitt um 20 Kilometer pro Jahr aus. Die Experten rechnen damit, dass sich der Eichenprozessionsspinner bei zunehmender Erwärmung weiter in Deutschland breitmacht. Der Klimawandel begünstigt diese Entwicklung. Bei einer massenhaften Vermehrung bedrohen die Schädlinge auch den Eichenbestand.

Die jungen Raupen befinden sich in den Baumkronen und fressen dort im Frühjahr die jungen Blätter weg. Die Raupennester werden in der Regel mit Spezialtechnik abgesaugt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.