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Bebauungsplan für Areal rund am das Narrenhäusel in Arbeit

Stadtentwicklung Bebauungsplan für Areal rund am das Narrenhäusel in Arbeit

Die Stadt hat die Arbeiten an einem Bebauungsplan für die Flächen zwischen Blockhaus und Finanzministerium auf den Weg gebracht. In diesem Bereich soll auch das Narrenhäusel wiederentstehen. Der Bebauungsplan soll die Attraktivität des Königsufers sichern.


Dresden. Die Stadt hat die Arbeiten an einem Bebauungsplan für die Flächen zwischen Blockhaus und Finanzministerium auf den Weg gebracht. In diesem Bereich soll unter anderem das Narrenhäusel wiederentstehen. Der Bebauungsplan ist auch dafür der nächste Schritt und soll die Attraktivität des Königsufers sichern.

Mit der jetzt eingebrachten Vorlage fordert die Verwaltung den Bauausschuss des Stadtrats auf, die Aufstellung des Bebauungsplans „Nr. 3018 Dresden – Innere Neustadt Nr. 9, Königsufer“ zu beschließen. Für das Gebiet am Neustädter Elbufer zu beiden Seiten des Blockhauses soll damit die Rechtsgrundlage geschaffen werden, um für diesen Bereich eine geordnete und „seiner Bedeutung im Stadtgefüge entsprechende angemessene städtebauliche Entwicklung“ zu sichern. Das Elbufer mit dem Königsufer sei „in städtebaulicher und kultureller Hinsicht von übergeordneter Bedeutung für Dresden und von europäischem Rang“. Aufgrund der exponierten Lage bestehe ein großes öffentliches Interesse an einer angemessenen Entwicklung der Fläche zwischen Narrenhäusel und Finanzministerium. Eine bauliche Entwicklung einzelner Grundstücke würde aus städtebaulicher Sicht dem Anspruch einer repräsentativen Entwicklung am Königsufer aber nicht gerecht werden, heißt es in der Vorlage. Ohne Bebauungsplan über das gesamte Gebiet könnte eine geordnete städtebauliche Entwicklung nicht hinreichend gesichert werden. Zudem plant die Stadt ein „ergebnisoffenes Werkstattverfahren“ oder gegebenenfalls einen städtebaulichen und architektonischen Wettbewerb für das etwa vier Hektar große Areal.

Es umfasst den Bereich von der Wiesentorstraße im Osten bis einschließlich des östlichen Teils des Hotelkomplexes südlich der Großen Meißner/Köpkestraße. Das Plangebiet schließt den nördlich angrenzenden Teil der Großen Meißner/Köpkestraße und einen Teil des Elbufers einschließlich des Elberadweges mit ein. Der Kernbereich des Plangebietes, die unbebaute Fläche am Königsufer zwischen Augustusbrücke und Finanzministerium, umfasst zehn Flurstücke von verschiedenen Eigentümern. Eine Teilfläche davon wird als Biergarten mit 350 Gastplätzen genutzt, der andere Teil als Caravan-Parkplatz für Touristen.

Eine weitere zukünftige Baufläche befindet sich am Elbufer auf der westlichen Seite der Augustusbrücke zwischen dem Blockhaus und dem Hotel Bellevue. Diese wird derzeit als Parkplatz für das Hotel genutzt. Es seien verschiedene Anbauwünsche des Hotels an das Stadtplanungsamt herangetragen worden, heißt es in der Vorlage.

Angestrebt wird eine „gemischt genutzte hochwertige Bebauung“. Der Bebauungsplan soll folgende Nutzungen sichern: Hotel, Büro, Verwaltung, Kultur und Gastronomie jeder Art insbesondere der gehobenen, Einzelhandel und Wohnen in geringen Umfang. Ausgeschlossen sollen Einzelhandel über 100 Quadratmeter Verkaufsfläche, Großwohnkomplexe, Vergnügungsstätten, Bordelle, Tankstellen und sportliche Einrichtungen werden. Für die Elbwiesen sollen der bisherige Status gesichert und zulässige Nutzungen festgelegt werden.

Von Ingolf Pleil

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