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Baywobau will bis Dezember 2016 sieben Stadthäuser am Rande der Dresdner Heide errichten

Baywobau will bis Dezember 2016 sieben Stadthäuser am Rande der Dresdner Heide errichten

Wer in diesen Tagen die Heideparkstraße entlang Richtung Fischhausstraße fährt, nimmt auf der linken Seite an der Hausnummer 8 vor allem die alte herrschaftliche Villa wahr, die im Moment eingerüstet ist.

Dreden.

Doch auch auf dem dahinter leicht ansteigenden Gelände tut sich etwas, haben sich die Baukräne zu drehen begonnen.

Sieben Stadthäuser sollen auf dem knapp 10.000 Quadratmeter großen Grundstück am Rande der Dresdner Heide entstehen. Bereits Mitte Juli war Baubeginn. "Wir haben die Baugruben für die Tiefgarage und die vier Häuser ausgehoben, die einen direkten Zugang zur Tiefgarage bekommen", berichtet Bauleiterin Renate Köhler von der Baywobau. Bis Jahresende will sie diese Häuser rohbaufertig haben. Anschließend würden die anderen drei Gebäude errichtet.

Im Dezember 2016, spätestens aber im März 2017, sollen die sieben Stadthäuser inklusive Außenanlagen übergeben werden. Sie sind für jeweils sieben Familien gedacht. Es handelt sich insgesamt um 51 (und nicht 49) Eigentumswohnungen, weil zwei der Häuser anstelle eines Penthouses im Dachgeschoss zwei Zwei-Zimmer-Wohnungen erhalten. Die kleinsten Wohnungen sind 65 Quadratmeter, die geräumigsten knapp 150 Quadratmeter groß. Es handelt sich vor allem um Drei- und Vierzimmer-Wohnungen. Die sieben Häuser werden nach Heidepflanzen benannt, die in der Gegend wachsen. Sie heißen dann zum Beispiel "Rosa", "Iris" und "Viola".

Der Quadratmeterpreis liegt nach Angaben von Jacqueline Herberg, die für die Baywobau für den Verkauf zuständig ist, bei 3200 Euro im Schnitt. Die Erdgeschosswohnungen seien am günstigsten. "80 Prozent der Wohnungen sind inzwischen verkauft", berichtet Herberg. Einziehen würden zumeist Dresdner - sowohl junge Familien als auch Rentner.

Baugenehmigungen gibt es nach Informationen von Projektentwickler Hans Clubek inzwischen auch für die drei kleineren Einfamilienhäuser, die unmittelbar hinter der Villa gebaut werden und ein wenig an das Kutscherhaus und die Remise erinnern sollen, die einst zur Villa gehörten. Die Grundstücke würden aber extra verkauft.

Die eingangs erwähnte alte Villa hat die Baywobau verkauft. Der neue Eigentümer, ein Dresdner Privatier, hat einen Großteil an eine Hausverwaltungsfirma vermietet und richtet im Dachgeschoss zwei Wohnungen ein. Die Villa ist innen bereits saniert, jetzt kommen Fassade und Dach an die Reihe. Das zweistöckige denkmalgeschützte Gebäude ist 1913 für einen hohen Offizier erbaut worden, wurde später auch von einem Konsul bewohnt, bevor nach dem Krieg die Russen einzogen. Von 1954 bis 1991 befand sich dort die Ingenieurschule für Holztechnik - die einzige ihrer Art in der DDR. In den 1950er und 60er Jahren wurden auf dem Gelände neun Unterrichtsbaracken errichtet. Von 1991 bis zu ihrem Umzug in die Johannstadt 2011 hatte dann die Staatliche Studienakademie Dresden hier ihren Sitz. Seit Mitte 2012 standen die arg sanierungsbedürftigen Gebäude leer. Die Baracken sind inzwischen abgerissen worden.

2013 hat der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) die Liegenschaft an die Baywobau als Meistbietenden verkauft - deutlich über dem Mindestkaufpreis von 1,42 Millionen Euro.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.09.2015

Katrin Richter

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