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Bauverzögerung an der Gedenkstätte Busmannkapelle

Es fehlt noch Geld Bauverzögerung an der Gedenkstätte Busmannkapelle

Nachdem in dieser Woche bekannt wurde, dass die Gedenkstätte Sophienkirche/Busmannkapelle 200 000 Euro Fördermittel erhält (DNN berichteten), gibt es jetzt schlechte Nachrichten. Starkregen und Sturmböen haben dem Bau nicht gut getan.

Quelle: Genia Bleier

Dresden. Der Regen rann die neu eingebaute Treppe hinunter in das Sockelbauwerk. Dort lagern inzwischen Grabplatten, die später zu besichtigen sein werden. Auch das Epitaph des 1. Dresdner Hofpredigers Polycarp Leyser, der 1610 in der Sophienkirche beigesetzt worden war, gehört dazu. Glücklicherweise blieben die Platten trocken. Mittlerweile haben fleißige Helfer das Wasser per Hand ausgeschöpft, übrigens nicht das erste Mal. Jetzt ist eine Leckstelle abgedichtet und es wird weitere Vorsorge getroffen, damit das Untergeschoss sicher ist, so Peter Schumann vom Förderverein Sophienkirche.

Auch über diesen Winter muss das Bauwerk noch ohne Einhausung auskommen. Die Montage der großen Glasfassaden ist aufgrund technischer Probleme unterbrochen worden. Die Bauaufsicht habe einen Baustopp verfügt, erklärte Schumann. Gerhard Glaser, Alt-Landeskonservator und baubetreuender Architekt der Gedenkstätte, sagte auf Nachfrage "die den Bau überwachenden Spezialingenieure klären noch einige offene Detailfragen mit dem Ausführungsbetrieb." Einen Termin für die Fortsetzung der Arbeiten nannte er nicht. Die Firma Glas-Wagener aus dem Hunsrück hatte vor Ort bereits begonnen. "Die unteren Konsolen, auf denen die äußeren Glaswände mit den nach innen einspringenden Glasschwertern stehen, sind bereits zu sehen", so Glaser. Das Unternehmen gilt als führend in Deutschland in den Bereichen Isolierfunktionsgläser und Konstruktiver Glasbau.

Sehr zufrieden ist Glaser mit dem Einbau der stählernen Wendeltreppe, des Ausstellungspodestes und der Empore. Sie seien von bester Qualität. Wo heute noch Holzspanplatten Schutz bieten, werden nach der Errichtung der Glasfassaden gläserne Brüstungen zu sehen sein. Voraussichtlich 800 000 Euro werden für Innenausbau und Ausstattung der Gedenkstätte noch benötigt. 200 000 Euro hat der Bund zugesagt, weitere 200 000 Euro die Stadt. Fehlen immer noch 200 000 Euro. Damit die Busmannkapelle bis Ende 2016 der Öffentlichkeit übergeben werden kann, werden Spender gesucht.

Genia Bleier

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