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Baustopp an Bürohochhaus am Albertplatz: Rathaus besteht auf Räumung des Fußwegs

Baustopp an Bürohochhaus am Albertplatz: Rathaus besteht auf Räumung des Fußwegs

Basta! Die Stadt will das so und dabei bleibt es, musste Peter Simmel gestern erfahren. Die Baufirmen, die „sein“ Einkaufzentrum hochgezogen haben und das Hochhaus sanieren, sind bei der Stadt abgeblitzt mit dem Wunsch, den Fußweg und einen Teil der Straße vor dem Einkaufszentrum länger für den Kran und Materiallieferungen nutzen zu dürfen.

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Das neue Einkaufszentrum. Im Hintergrund das eingerüstete DVB-Hochhaus.

Quelle: Sebastian Kahnertdpa

Der Kran muss weg. Die städtische Erlaubnis galt bis zum 30. Juni, jetzt muss der Kran weg. Und auch die Baustelleneinrichtung, die vor dem Haupteingang den Fußweg und einen Teil der Antonstraße versperrt, soll abgebaut werden.

„Seit der Eröffnung des Simmelmarktes passieren an dieser Stelle starke Fußgängerströme“, erklärte gestern Baubürgermeister Jörn Marx (CDU). „Die Straßenverkehrsbehörde konnte es deshalb nicht länger zulassen, dass der öffentliche Verkehrsraum in die Baustelle einbezogen wird.“

Für Simmel ist das ein Desaster. Denn die Folge ist ein Baustopp. Für das DVB-Hochhaus wird der Kran eigentlich weiter gebraucht, auch die Materialanlieferung ist nicht anders machbar, erklärte gestern Sven Schirmer, Sprecher des Bauherren. Die Hochhaus-Baufirma habe eine vierwöchige Verlängerung der Genehmigung erbeten und eine mündliche Zusage bekommen. „Jetzt kam aber plötzlich ein Schreiben mit dem Hinweis, dass die Verlängerung abgelehnt wird“, sagte Schirmer.

Gestern Nachmittag trafen sich die Verantwortlichen aus dem Rathaus und für den Bau vor Ort. Es sollte ein Kompromiss gesucht werden. Doch es blieb beim „Nein“ der Stadtverwaltung. „Wir haben auf unsere Bauampel verwiesen, die ja noch in Betrieb ist, und auf den Zugang zum Einkaufszentrum von der Königsbrücker Straße aus“, berichtete Schirmer. Doch bei der Verwaltung kamen diese Argumente nicht an. „Der Mitarbeiter aus dem Rathaus hat uns gesagt, ihm wäre es egal, wie das Hochhaus saniert wird“, beschwert sich Schirmer über das Auftreten der Verwaltung.

Nun dürfen vorerst keine weiteren Materiallieferungen angenommen werden. Zwar wollen die Bau-Verantwortlichen Widerspruch einlegen, während der Bearbeitungsfrist gilt aber der Baustopp. Das Ende der Hochhaus-Sanierung, die Voraussetzung für die Genehmigung des neuen Einkaufszentrums war, wird damit verzögert.

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Einblick in das neue Einkaufszentrum am Alberplatz.

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Christoph Springer

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