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Bauherrenpreis für Mehrfamilienhaus in der Inneren Neustadt

Dresdner Architekten gleich zweimal ausgezeichnet Bauherrenpreis für Mehrfamilienhaus in der Inneren Neustadt

Das Dresdner Architekturbüro dd1architekten hat für sein Projekt „Mehrfamilienhaus“ gleich zwei Preise eingeheimst: eine „besondere Anerkennung“ zum bundesweit ausgelobten Bauherrenpreis 2016 und eine „Anerkennung“ zum Architekturpreis 2016 des Bundes Deutscher Architekten Sachsen.

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Friedemann Rentsch gehört zu den Architekten von dd1Architekten, die mit ihrem Projekt „Mehrfamilienhaus“ zwei Preise gewonnen haben. Das neu gebaute Haus steht an der Hospitalstraße 17 in Dresden.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  Auf eine solche Idee muss man erst mal kommen: Jede der sechs Familien, die im neu gebauten Mehrfamilienhaus an der Hospitalstraße 17 in der Inneren Neustadt wohnen, gelangt über das Treppenhaus mit Aufzug zunächst auf ihre äußerst geräumige, 54 Quadratmeter große Terrasse und von dort aus in die Wohnung. Über sechs Geschosse verfügt das Haus, in jeder Etage wohnt nur eine Familie. „Man bekommt ein Gefühl von Vorgarten, obwohl man mitten in der Stadt wohnt“, erklärt Architekt Friedemann Rentsch. Für diese ungewöhnliche Lösung für einen Neubau haben Rentsch und seine beiden Kollegen Eckhard Helfrich und Lars-Olaf Schmidt von dd1architekten jetzt gleich zwei Preise eingeheimst: eine „besondere Anerkennung“ zum bundesweit ausgelobten Bauherrenpreis 2016 und eine „Anerkennung“ zum Architekturpreis 2016 des Bundes Deutscher Architekten Sachsen (BDA). „Das Mehrfamilienhaus überzeugt durch seine ungewöhnliche Wohnform und Erschließung“, heißt es denn auch in der Begründung der Jury für den Bauherrenpreis. Sie war sich einig, dass das Gebäude in der Hospitalstraße das Quartier insgesamt aufwertet.

„Wir hatten es mit einer komplizierten Umgebung und einem ungünstig geschnittenen Eckgrundstück zu tun“, beschreibt Rentsch die Ausgangslage im Jahr 2007. An dieser Stelle habe noch nie ein Haus gestanden, selbst in der Gründerzeit nicht, als die Nachbarhäuser entstanden. Rentsch, Helfrich und Schmidt haben das Grundstück gekauft, eine Projektentwicklungsgesellschaft gegründet, die Loftcoming Immobilien GmbH. 2012 begannen die Bauarbeiten, 2014 zogen die Käufer ein. Sie zahlten den stolzen Preis von 2600 Euro pro Quadratmeter. Dafür hatten sie auch ein Wörtchen mitzureden beim Zuschnitt ihrer Wohnungen, konnten zum Beispiel weitestgehend selbst bestimmen, wo die Wände gesetzt werden. Die Wohnungen (ohne Terrasse) sind jeweils 135 Quadratmeter groß. Fünf junge Familien mit Kindern wohnen in dem Haus und ein Ehepaar. Die Baukosten betrugen zwei Millionen Euro.

Insgesamt zehn bundesweite Bauherrenpreise und zehn Anerkennungen sind in diesem Jahr vergeben worden. Beim BDA Sachsen waren es drei Preise und sieben Anerkennungen. Mit Geld verbunden sind weder die bundes- noch die sachsenweiten Preise.

Von Katrin Richter

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