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Bauherren enthüllen Pöppelmann-Denkmal am künftigen Swissôtel Dresden Am Schloss

Bauherren enthüllen Pöppelmann-Denkmal am künftigen Swissôtel Dresden Am Schloss

Dem Schönen sollen im Swissôtel Dresden am Schloss künftig nicht nur Gäste begegnen können, sondern auch die Dresdner. Einen ersten ästhetischen Baustein enthüllten die Bauherren am Dienstag für die Bürger der Stadt.

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Hoteldirektorin Yvette Thüring (r.) und Berndt Dietze (l.), Geschäftsführer der Baywobau Dresden bei der Enthüllung des Pöppelmann-Denkmals in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Das Pöppelmann-Denkmal hängt wieder gut sichtbar über dem Neubau an der Schloßstraße. Die Figur samt Tafel erinnert an Matthäus Daniel Pöppelmann, dem Baumeister des Zwingers, der einst an dieser Stelle wohnte. Das Hotel selbst eröffnet im April 2012, dem 350. Geburtsjahr des berühmten Vertreters des Barock und Rokoko.

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Berndt Dietze, Geschäftsführer der Baywobau Dresden (l) und Hoteldirektorin Yvette Thüring (r) während der Enthüllung des Pöppelmann-Denkmals.

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„Die Enthüllung ist ein schönes Ereignis, aber es stimmt uns gleichzeitig nachdenklich, denn vor 66 Jahren fiel diese wunderbare Straße dem Bombenhagel zum Opfer", erinnerte Berndt Dietze, Geschäftsführer der Baywobau Dresden, an die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Anerkennend sprach Dietze über die Leistungen von Pöppelmann. So habe er herausragende Barockbauten in der Stadt errichtet, die bis heute das Stadtbild prägen. „Wir können dem Mann nacheifern und wollen mit dem Neubau dieses Vermächtnis antreten und Pöppelmann würdigen", sagte er gegenüber den zahlreichen Gästen, die die Zeremonie verfolgten. Die überlebensgroße Statue beinhaltet auch eine Gedenktafel mit der Inschrift: „Matthäus Daniel Pöppelmann Der Schöpfer des Zwingers lebte und wirkte in diesem Haus *1662 in Herford † 1736 in Dresden".

„Dieser Haus ist kein Original, aber original rekonstruiert", brachte es Stefan Hertzig, Vorstandsmitglied der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden, auf den Punkt. Neben dem Zwinger ist der Herforder unter anderem für die Augustusbrücke, Schloss Pillnitz und dem Japanischen Palais verantwortlich. Da sei ein Denkmal an seiner alten Wirkungsstätte genau richtig. Bereits 1936 wurde an der selben Stelle ein Denkmal für ihn errichtet. Der damalige Anlass war der 200. Todestag.

Nachdem die Fassade seit einigen Tagen fertiggestellt ist, arbeiten im Haus noch dutzende Handwerker. Das Hotel der Schweizer Swissôtel-Kette soll im April 2012 eröffnen. „Unsere Gäste werden über die Architektur unseres Hauses staunen. Durch die individuelle Fassadengestaltung nach historischem Vorbild beeindrucken die 235 Zimmer und Suiten mit unterschiedlichsten Raumschnitten und Ausblicken", ist sich die Hoteldirektorin Yvette Thüring sicher. Hierzu beitragen soll auch ein Wellnessbereich, der im restaurierten Kellergewölbe des 15. Jahrhundert eingerichtet wird, in dem sich sicherlich auch die Schönen begegnen.

Dominik Brüggemann

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