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Bauarbeiten ohne Störung - Bis Herbst soll das erste Treppenhaus der Kreuzkirche in Dresden saniert sein

Bauarbeiten ohne Störung - Bis Herbst soll das erste Treppenhaus der Kreuzkirche in Dresden saniert sein

Bis Herbst soll das erste der drei Treppenhäuser der evangelischen Kreuzkirche erneuert sein. "Wir liegen gut im Zeitplan", sagte Christian Behr, Superintendent für Dresden Mitte, gestern auf einer Pressekonferenz.

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Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Andreas Hoppe und Maik Grellmann (v.l.) arbeiten derzeit an der Neuverlegung der Abwasserleitungen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Weder Gottesdienste noch musikalische Veranstaltungen würden durch die Arbeiten beeinträchtigt, versicherte er.

Wenn am 5. Juli mit Konzert und am 6. Juli mit großem Festgottesdienst an die Einführung der Reformation in Sachsen vor 475 Jahren erinnert wird, könnten Besucher sogar das Treppenhaus F links neben dem Haupteingang nutzen. Die Handwerker hätten die Gerüste so gestellt, dass über den Köpfen der Eintretenden ausreichend Luft sei.

2015 soll es mit dem nächsten Treppenhaus D weitergehen, dem hinter dem Altar. Schon jetzt hätten Spender dafür das erste Podest und 14 Stufen symbolisch erworben, sagte Sprecherin Claudia Hofmann. "Das Interesse zu spenden ist groß", fügte sie hinzu.

Für die Sanierung aller drei Treppenhäuser sind nach Angaben von Christian Behr rund 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Den größten Teil davon übernehme die evangelisch-lutherische Landeskirche. Fördermittel von der Denkmalpflege seien nur in geringer Höhe zu erwarten.

Gleichwohl fördern die Handwerker unter dicken Farbschichten jene Jugendstilornamente zu Tage, die seit dem Umbau 1900 nach Plänen von Rudolf Schilling und Julius Gräbner das Innere der Kirche prägten - bis zur Zerstörung 1945. In den Treppenhäusern blieben sie am besten bewahrt.

Doch dieser architektonisch-ästhetische Effekt sei nicht das Hauptmotiv für die Arbeiten gewesen, betonte Superintendent Behr. "Fluchtwege und Brandschutz sind vorrangig. Auflagen dafür haben die Sanierung notwendig gemacht." Um die 4000 Besucher zu den großen Konzerten, Oratorien oder Vespern müssen bei Feuer schnell und sicher nach draußen gelangen.

An 25 Jahre Friedliche Revolution soll im Herbst erinnert werden. Der "Dresdner Aufbruch", ein Arbeitskreis, bereitet das Gedenken für den 8. Oktober vor. Damals gab es auf der Prager Straße die erste friedliche Demonstration mit Gründung der "Gruppe der 20", einen Tag vor Leipzig.

Am 9. November rückt der Mauerfall in den Mittelpunkt des Gedenkens. Da tagt die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Dresden. Ein großer Gottesdienst ist geplant, übertragen vom ZDF.

Bereits jetzt treffen sich Organisatoren zu ersten Gesprächen für Veranstaltungen am 13. Februar 2015. Dann wird die Zerstörung Dresdens 70 Jahre zurückliegen. Erste Überlegungen gebe es beispielsweise zur Ausstellung einer britischen Künstlerin, so Behr. Im Blick habe die Kreuzkirchgemeinde mit ihren rund 1900 Mitgliedern auch bereits das Dreifachjubiläum 2016: Kreuzkirche, Kreuzchor und Kreuzgymnasium werden dann 800 Jahre alt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.06.2014

Tomas Gärtner

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