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Bauarbeiten am Gymnasium Dreikönigschule beginnen im Juli

Finanzierung noch nicht in trockenen Tüchern Bauarbeiten am Gymnasium Dreikönigschule beginnen im Juli

Die Bauarbeiten am sanierungsbedürftigen Gymnasium Dreikönigschule in der Dresdner Neustadt beginnen im Juli. Zuerst wird die uralte Sporthalle abgerissen, dann kommt Haus C und schließlich Haus A an die Reihe. In trockenen Tüchern ist die Gesamtfinanzierung jedoch noch nicht.

Die Visualisierung zeigt Haus A mit dem geplanten Anbau des Speisesaals – vom Innenhof aus gesehen.
 

Quelle: NBHG Architekten

Dresden.  Die neue Sporthalle an der Alaunstraße in der Neustadt ist lange fertig. Ein knappes halbes Jahr ist es jetzt her, dass die Schüler des Gymnasiums Dreikönigschule (DKS) die 6,5 Millionen Euro teure Zwei-Feld-Halle in Besitz genommen haben. Doch wann beginnen die Bauarbeiten an der desolaten Schule in der Louisenstraße selbst? In welche Schule sollen die Gymnasiasten währenddessen ausweichen? Und wird das Gymnasium fertig saniert sein, bevor die Förderung des Freistaats für das Sanierungsgebiet Äußere Neustadt Ende 2017 ausläuft? Das sind Fragen, die Dana Schneider, Elternsprecherin der DKS, derzeit umtreiben.

„Die Sanierung des Gymnasiums beginnt im Juli“, sagt Stadtsprecherin Diana Petters auf DNN-Anfrage. Los geht es zunächst mit dem Abriss der alten Turnhalle auf dem Schulgelände. Die Sanierung von Haus C beginnt gleichfalls in diesem Monat. Sie soll im Mai 2017 beendet sein. Haus A - das Haupthaus - kommt im Februar 2017 an die Reihe und wird, wenn alles nach Plan läuft, im August 2019 fertig saniert sein. Haus B ist auch desolat, eine Sanierung aber nicht vorgesehen. 11,4 Millionen Euro kosten der Abriss der alten Turnhalle, die Sanierung der beiden Häuser A und C und die neuen Freianlagen.

So weit, so gut. Das Problem ist: Fördergelder des Landes fließen tatsächlich nur bis Ende 2017 in das Sanierungsgebiet Äußere Neustadt, zu dem auch die DKS gehört. Haus A aber wird nach den Plänen der Stadt erst im August 2019 fertig. „Der Freistaat hat sich bisher nicht zum Antrag der Landeshauptstadt auf Verlängerung des Sanierungsgebietes positioniert“, berichtet die Stadtsprecherin. Sollte keine Verlängerung zustande kommen, könnten die Städtebaufördermittel nur für den Abriss der Turnhalle und die Sanierung von Haus C eingesetzt werden. Haus A wäre unter diesen Umständen nicht mehr gesichert. „Das würde bedeuten, dass die Schüler auch keine neue Aula und keine Mensa bekommen“, erklärt Elternsprecherin Schneider, deren beiden Kinder auf die DKS gehen. Derzeit müssten die Gymnasiasten unter misslichen Bedingungen in zwei Kellerräumen zu Mittag essen.

Weiteres Problem: Ursprünglich sollten die Gymnasiasten während der Bauzeit nach Prohlis ausgelagert werden. Weil in dem Plattenbau an der Boxberger Straße aber mittlerweile Flüchtlinge untergebracht wurden, fällt diese Variante flach. Für den ersten Bauabschnitt, die Sanierung von Haus C, hat die Stadt inzwischen eine Alternative gefunden. Hier geht es vor allem um Fachkabinette für Bio, Chemie und Physik und Musikräume, die während der Bauzeit nicht zur Verfügung stehen. Sprecherin Petters zufolge soll ein Teil der Schülerschaft in die ehemalige 18. Grundschule am Terrassenufer ausweichen und sich das Gebäude mit Schülern der Naußlitzer Grundschule teilen, die gleichfalls saniert wird.

Problematisch wird es, wenn Haus A Anfang 2017 an der Reihe ist. „Hier gibt es noch keine Auslagerungskonzeption“, räumt Petters ein. Die Stadt prüfe derzeit intensiv, wie zusätzliche Auslagerungskapazitäten erschlossen werden können.

Von Katrin Richter

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