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Bachmann: „Pegida-Partei hat sich schon am 13. Juni gegründet“

Zwischen 1.800 und 2.400 Teilnehmer Bachmann: „Pegida-Partei hat sich schon am 13. Juni gegründet“

Am Montagabend versammelte sich Pegida nach einer Woche Pause wieder in Dresdner Innenstadt. Lutz Bachmann äußerte sich zu der angekündigten Parteigründung: Pegida habe die „Freiheitlich Direkt-Demokratische Volkspartei“ bereits am 13. Juni gegründet. Vor allem aus „Eigenschutz“, so Bachmann.

Lutz Bachmann am Montagabend am Wiener Platz
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Nach einer Woche Pause hat sich Pegida am Montag wieder in der Dresdner Innenstadt versammelt. Laut „Durchgezählt“ kamen zwischen 1.800 und 2.400 Teilnehmer.

Am Wiener Platz verkündete Pegida-Chef Lutz Bachmann am Montagabend, die angekündigte Pegida-Partei habe sich bereits am 13. Juni gegründet – die „Freiheitlich Direkt-Demokratische Volkspartei“ (FDDV). Gegründet wurde sie laut Bachmann vor allem aus „Eigenschutz“ wegen eines angeblich drohenden Vereinsverbotes des Pegida e.V., weshalb Pegida aber ein Parteiverbot drohe, wollte Bachmann nicht verraten. Objektive bekannte Gründe dafür gibt es nicht. Bachmann selber wolle keine Funktion in der Partei innehaben. „Ich bleibe Lutz von der Straße“, so Bachmann. Zu Personal oder gar Programm der Partei sagte Bachmann nichts. Dem Bundeswahlleiter, den man bei einer Parteigründung informieren muss, lagen Anfang Juli auf DNN-Anfrage allerdings noch keine Informationen zur Pegida-Partei vor.

Eindrücke des Demo-Montags: Pegida und Nope am 18. Juli 2016 in Dresden

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Auf dem Altmarkt demonstrierten knapp 150 Leute mit der Gruppe „Nope“. Abgesehen von kleinen Wortgefechten gab es keinerlei Zwischenfälle. Dabei wurde "Nope" von Pegida-Ordner und Teilnehmern konsequent abgefilmt und fotografiert.

Von DNN

Nachtrag der Redaktion: Auch am 19. Juli, also einen Monat nach der angeblichen Parteigründung, dürfte die Pegida-Partei nicht an Wahlen teilnehmen. Dafür müsste sie beim Bundeswahlleiter mit Satzung, Programm und Namen der Vorstandsmitglieder angezeigt werden. Das ist weiterhin nicht geschehen .

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Absage

Die sächsische AfD lehnt eine Zusammenarbeit mit der Pegida-Partei FDDV ab. Es sehe derzeit keine Möglichkeit dafür, sagte Generalsekretär Uwe Wurlitzer am Dienstag in Leipzig. Die Pegida-Führung um Lutz Bachmann sei für eine Kooperation „absolut zu unstet“.

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