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Babyfreundlich zum Erfolg - Geburtenrekord im Diakonissenkrankenhaus

Babyfreundlich zum Erfolg - Geburtenrekord im Diakonissenkrankenhaus

"Ich habe mich hier sofort wohl gefühlt", sagt Sindy Groll. Mit hier meint sie das Diakonissenkrankenhaus, in dem die 25-Jährige ihr erstes Kind geboren hat. Am 5. Januar erblickte Fiona das Licht der Welt.

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Bewusste Entscheidung für das Diakonissenkrankenhaus: Sindy Groll hat am 5. Januar ihr erstes Kind - Tochter Fiona - zur Welt gebracht.

Quelle: Carola Fritzsche

Wie Sindy Groll haben im vergangenen Jahr viele werdende Mütter gedacht. Das Diakonissenkrankenhaus verzeichnete 2014 einen Geburtenrekord. In der Klinik für Geburtshilfe sind 1356 Kinder und damit 125 mehr als im Vorjahr auf die Welt gekommen. Das entspricht einem Anstieg von fast zehn Prozent und ist die höchste Geburtenzahl seit 2002.

Mit diesem sprunghaften Zuwachs machen sich die Bemühungen der Einrichtung bezahlt, ein "Babyfreundliches Krankenhaus" zu sein. Im September 2013 hat das Diakonissenkrankenhaus die entsprechende Zertifizierung erhalten. Ähnliche Effekte waren auch im Krankenhaus St. Joseph-Stift zu beobachten. Als erste Dresdner Klinik wurde das Krankenhaus im Januar 2010 als "babyfreundlich" zertifiziert. Im gleichen Jahr erhöhte sich die Anzahl der Neugeborenen um 50 auf insgesamt 1360. Ein Ende des Zuwachses ist nicht abzusehen: Mit 1474 Kindern erreichte das St. Joseph-Stift im vergangenen Jahr einen Wert, den es zuletzt 1987 gegeben hatte. "Die Zertifizierung - und damit die Entscheidung für eine zeitgemäße Form der Geburtshilfe - trägt zu den steigenden Zahlen in unserem Haus bei", erklärt Julia Mirtschink, Pressesprecherin des Joseph-Stifts.

Das Qualitätssiegel "Babyfreundlich" wird von einer WHO/Unicef-Initiative an Geburtskliniken vergeben, die die so genannten B.E.St.-Kriterien erfüllen. Diese stehen für Bindung, Entwicklung und Stillen. Konkret heißt das, dass Neugeborene nicht nur sofort nach der Geburt auf die Brust der Mutter gelegt werden, sondern auch, dass dem Stillen eine besondere Bedeutung zukommt. Flüssigkeiten oder sonstige Nahrung kommen nur dann zum Einsatz, wenn eine Zufütterung medizinisch notwendig ist. "Das erfordert natürlich Zeit und Geduld, denn nicht jedes Neugeborene nimmt sofort die Brust an. Unsere Schwestern sind speziell geschult und regen die Mütter dazu an, nicht aufzugeben", sagt Sprecherin Gesa Henke.

Ein Konzept, das dem Diakonissenkrankenhaus Erfolg gebracht hat. "Der Begriff 'babyfreundlich' in Verbindung mit unserem Haus überzeugt viele Mütter", sagt Henke. Das bestätigt auch Sindy Groll, die von Freunden die Empfehlung für das Diakonissenkrankenhaus erhalten hat. Enttäuscht wurde sie davon nicht: "Die Hebammen sind sehr freundlich und herzlich, die Schwestern stehen Tag und Nacht mit Rat und Tat zur Seite. Das Gefühl hat einfach gestimmt."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.01.2015

Christin Grödel

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