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BRN soll schrumpfen und nicht kleiner werden

Im Ortsbeirat BRN soll schrumpfen und nicht kleiner werden

Die Fläche der Bunten Republik Neustadt (BRN) soll kleiner werden, aber eigentlich doch nicht schrumpfen. Das ist das Fazit der Ortsbeiratssitzung, die am Montagabend im Ortsamt Neustadt stattgefunden hat. Das Ordnungsamt der Stadt unter Federführung von Amtsleiter Ralf Lübs plädiert für weniger Stände im öffentlichen Raum.

Quelle: Archiv

Dresden. Die Fläche der Bunten Republik Neustadt (BRN) soll kleiner werden, aber eigentlich doch nicht schrumpfen. Das ist das Fazit der Ortsbeiratssitzung, die am Montagabend im Ortsamt Neustadt stattgefunden hat. Das Ordnungsamt der Stadt unter Federführung von Amtsleiter Ralf Lübs plädiert für weniger Stände im öffentlichen Raum, also auf Straßen und Fußwegen. Die Ortsbeiräte setzen parallel dazu darauf, dass sie neuen Raum auf dem Scheunevorplatz gewinnen und liebäugeln zugleich mit der rund 2000 Quadratmeter großen Freifläche mit der Anschrift Königsbrücker Straße 8. Das ist das Grundstück, das die „Königsbrücker“ und die Alaunstraße begrenzen und das sich westlich an die Fläche der Zahnpastafabrik anschließt.

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Die BRN 2015 geht langsam zu Ende.

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Grundsätzlich fand der Plan des Ordnungsamtes Zustimmung, dem BRN-Gedränge entgegenzuwirken, indem zum Beispiel an den Ecken der Kreuzungen Louisenstraße/Alaunstraße und Rothenburger-/Görlitzer-/Louisenstraße künftig keine Aufbauten mehr genehmigt werden. Hart trifft das unter anderem das Musikhaus Neustadt mit seiner langen Bar samt Beschallung an der Ecke Görlitzer-/Louisenstraße, die damit künftig nicht mehr möglich sein soll.

Karte des Festgebietes: Nicht grüne Bereiche sollen nur eingeschränkt oder gar nicht für Stände zur Verfügung stehen. Quelle: Schwafelrunde

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Lübs forderte erneut mehr „Insellösungen“, bei denen sich Neustadtnachbarn zusammentun und ihre Angebote koordinieren. Als Beispiel dafür nannte er den Martin-Luther-Platz. Ulla Wacker, die für die Bündnisgrünen im Ortsbeirat sitzt und zugleich Mitglieder der „Schwafelrunde“ ist, die sich für die der BRN engagiert, kritisierte, dass die Stadt die „Bunte Republik“ seit 2002 lediglich aus der Perspektive des Ordnungsamtes sieht. Vincent Drews (SPD-Stadtrat) monierte, die Stadt wolle Platz schaffen auf Kosten der BRN-Angebotsvielfalt. Lübs erwiderte: „Für Qualität und Vielfalt sind wir der falsche Ansprechpartner.“

Und so geht es jetzt weiter: Bis Mitte März will die Stadt die BRN-Ausschreibung fertig haben, am 18. März soll sie im Amtsblatt stehen. Dabei soll laut Ortsbeirat auch die Möglichkeit eine Rolle spielen, „gefährliche“ BRN-Abschnitte wenigstens tagsüber für unkritische Angebote freizugeben.. Bereits einen Tag zuvor plant die Schwafelrunde eine Infoveranstaltung in der „Scheune“. Bis zum 29. April ist dann Zeit, einen Stand zur BRN (17. bis 19. Juni) anzumelden.

cs

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Die Kreuzung Rothenburger Straße/Görlitzer Straße/Louisenstraße zur BRN 2015.

Wer organisiert die Bunte Republik Neustadt (BRN) in Zukunft und wer sorgt für die Sicherheit auf Dresdens größtem Stadtteilfest? Der Streit um diese Fragen eskaliert, nun hat die Stadt laut der „Schwafelrunde“ einen neuen, aber völlig inakzeptablen Vorschlag gemacht.

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