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BRN-Macher kritisieren Dresdner Ordnungsamt wegen nicht genehmigter Veranstaltung

BRN-Macher kritisieren Dresdner Ordnungsamt wegen nicht genehmigter Veranstaltung

Die Schwafelrunde, ein Kreis von Kulturschaffenden aus der Dresdner Neustadt, hat das Ordnungsamt der Stadt Dresden hart kritisiert. Grund dafür ist die Nichterteilung einer Veranstaltungsgenehmigung für die Bunte Republik Neustadt (BRN) für einen langjährigen Teilnehmer.

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Die BRN feiert 2012 ihre 22. Auflage.

Quelle: Dominik Brüggemann

Der Betroffene, der seinen Namen nicht genannt sehen möchte, sei seit acht Jahren dabei und wollte auch in diesem Jahr am Martin-Luther-Platz eine Bühne aufstellen, auf der Bands aus Deutschland und dem Ausland spielen sollten. Allerdings hatte er im Vorjahr um etwa eine viertel Stunde überzogen und damit gegen die Auflagen verstoßen. Daher wurde in diesem Jahr sein Antrag abgelehnt, erklärt Nora Jantzen, Sprecherin der Stadt Dresden, auf Anfrage von DNN-Online.

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Die BRN am Samstagnachmittag: Langsam füllten sich die Straßen und Hinterhöfe der Neustadt wieder.

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Dies komme selten vor, es habe aber auch in den Vorjahren entsprechende Fälle gegeben, so Jantzen weiter. Es sei in den Bescheiden zur BRN auch ausdrücklich vermerkt, dass Verstöße zu einer Nichtberücksichtigung im Folgejahr führen könnten.

Schwafelrunden-Sprecherin Ulla Wacker spricht hingegen von einem Exempel, das ausgerechnet an einem BRN-Veranstalter statuiert werde, der seit acht Jahren dabei ist. Zudem habe das Ordnungsamt bei Terminen mit der Schwafelrunde, die sich auch als Koordinationsrunde zwischen Stadt und Anwohnern versteht, nie von Problemen berichtet. Stattdessen hätten Ordnungsamts-Mitarbeiter gesagt, die Neustädter müsse man „erziehen“, erinnert sich Wacker.

Die Bestrafung sei unverhältnismäßig, gerade weil der Mann bereits 800 Euro Bußgeld bezahlt hatte. Und sie komme zu spät, weil er bereits Bands gebucht und die Bühne organisiert habe, im schlimmsten Fall mache er also Verlust.

Nora Jantzen wendet ein, dass die Überprüfung der Anträge erst jetzt beginnen konnte, da die Frist zur Anmeldung noch bis zum Dienstag lief. Insgesamt wurden 220 Anträge gestellt. Bisher gebe es nur die eine Ablehnung, allerdings seien noch längst nicht alle Anträge bearbeitet.

Die Bunte Republik Neustadt findet in diesem Jahr vom 15. bis zum 17. Juni statt. Im Vorjahr strömten geschätzt 100.000 Besucher zu dem Stadtteilfest in der Äußeren Neustadt, das in diesem Jahr seine 22. Auflage feiert.

Stephan Lohse

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