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BIX: Dresdner Bibliotheken bleiben spitze

BIX: Dresdner Bibliotheken bleiben spitze

Die Städtischen Bibliotheken Dresden haben sich erneut als eine der deutschlandweit besten Großstadt-Bibliotheken behauptet. Das geht aus dem Biblio- theken-Index BIX hervor, in dem der "Deutsche Bibliotheksverband" (DBV) jährlich die öffentlichen und wissenschaftlichen Leihbüchereien im deutschsprachigen Raum vergleicht.

Neben den Dresdnern erreichten demnach nur Erlangen, Jena und Regensburg die Höchstwertung mit vier Sternen. Der Dresdner Bibliotheken-Direktor Arend Flemming fühlt sich und seine Mitarbeiter angespornt: "Wir sind sehr erfreut über dieses Ergebnis."

Im BIX vergleichen sich jährlich 250 bis 350 öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, teilweise auch aus anderen Ländern. In der Klasse der öffentlichen Großstadtbibliotheken konkurrierte Dresden mit 44 weiteren Leihbüchereien. Eine DBV-Jury bewertet sie nach Kriterien wie Entleihungen, Veranstaltungsangebot, Medienausgaben und dergleichen mehr.

Bei den Städtischen Bibliotheken Dresden lobten die Juroren vor allem das dichte Veranstaltungsprogramm, die recht hohen Entleihungszahlen je Einwohner - was für den anhaltenden Lesehunger der Dresdner spricht - und die Leseförderprojekte für Kinder. Flemming führt die Spitzenplatzierung zudem auf die "bildungspolitische Priorität" der hiesigen Bibliothekarinnen sowie das dezentrale Filialnetz zurück, das dafür sorgt, dass Lesefreunde in vielen Stadtteilen nur kurze Wege zu "ihrer" Leihbücherei haben.

In den Kategorien Bibliotheksfläche und Investitionen pro Einwohner sei man allerdings weit im Keller gelandet, räumte Flemming ein. Er hofft nun, dass dies eine Anregung für die Stadt- räte ist, wenn die morgen über den neuen Bibliotheksentwicklungsplan beraten: "Wir schlagen darin zum Beispiel vor, Leseförderungen wie ,Lesestark' aus der Projektphase in feste Strukturen zu überführen", sagte er.

Auch braucht er die Unterstützung der Politiker, um Haupt-, Musik- und Jugendbibliothek im Kulturpalast als Zentralbibliothek zusammenzuführen - "als modernen Ort der Bildungs-, Lese- und Kulturförderung in der Mitte der Stadt", wie der Direktor betont. Darin sehe er "die Zukunft für die öffentlichen Bibliotheken."

Und nicht zuletzt spekuliert er darauf, dass der Stadtrat einer Empfehlung des Kulturausschusses folgt und Investitionsmittel bereitstellt, um den letzten verbliebenen Aufleger der Fahrbibliothek endlich zu reparieren. Das andere Fahrzeug samt Aufleger und der Hälf- te des Fahrbibliotheken-Netzes war zuvor bereits dem Rotstift zum Opfer ge- fallen.

Mehr Informationen über den Bibliothekenindex, die Kriterien und die Bewertungen im Netz: www.bix-bibliotheksindex.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.07.2014

Heiko Weckbrodt

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