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Ausstellung in der Heinrich-Schütz-Residenz am Neumarkt

Ausstellung in der Heinrich-Schütz-Residenz am Neumarkt

Über die Kunst öffnet sich die Heinrich-Schütz-Residenz am Neumarkt unterschiedlichen Interessengruppen. Einerseits bietet die Senioren-Einrichtung des Martinshof Rothenburg Diakoniewerks ihren eigenen Bewohnern damit Abwechslung - nach eigener Aussage sei die Hälfte der Wohnungen jetzt vergeben.

Andererseits taktet sich das Unternehmen - nicht zuletzt auf der Suche nach weiteren Mietern - gern in das gesellschaftliche Leben der Stadt ein. So finden neben anderen Veranstaltungen seit 2010 auch öffentliche Ausstellungen statt. Mit der neuen Geschäftsführerin der Schütz-Residenz Ursula Friedsam (im Oktober 2011 von Wien nach Dresden gewechselt) gewinnen die Events an Fahrt.

Erst am Freitag folgte zahlreiches Publikum der Ausstellungseröffnung "Romantischer Realismus" mit Arbeiten von Wulf Gunter Brandes, zu der Alexander Prinz von Sachsen geladen hatte. Am 1. Februar folgt eine weitere Vernissage mit Fotografien von Sabine Wild. Unter dem Titel "Dresden-Trilogie" werden Arbeiten von Wild im Coselpalais, ein Essen im Restaurant Henricus und die Eröffnung einer Wintergalerie im Obergeschoss der Schütz-Residenz zusammengefasst. Zudem bietet das Henricus spezielle Dinner mit musikalischen Programmen an.

Der gebürtige Leipziger Brandes stellt erstmals in Dresden aus. DNN-Leser kennen ihn bisher eher als Initiator der Schlösser-Tour, während der sächsische Schlossbesitzer einem interessierten Publikum ihre Anwesen öffneten. Brandes ist Initiator und Vorsitzender des Vereins privater Denkmaleigentümer in Sachsen. Mit seiner Familie lebt und arbeitet er auf bzw. für Schloss Beucha bei Bad Lausick. Der Schlossherr tanzte einst in Stuttgart bei John Cranko, studierte Sozialpädagogik und Indologie, bevor er sich der Malerei und dem Film zuwandte. An der Akademie der Künste in Düsseldorf waren Joseph Beuys und Gerhard Richter seine Lehrer. Später arbeitete er an Drehbüchern mit und schuf einen Dokumentarfilm über die DDR zur Wahl 1990.

In seinen Gemälden folgt Brandes einem eigenen, stark von persönlichen Eindrücken und Erlebnissen geprägten realistischen Stil. Sein ganzes Leben sei vom Begriff Sehnsucht geprägt, sagte der Künstler zur Eröffnung. Dieses Gefühl findet sich auch in den Landschaften und Stadtansichten oder den Menschen auf Bali wieder. In oft verhaltenen Farben setzt Brandes Pinselstrich für Pinselstrich übereinander und erzeugt so mittels Lasurtechnik seine romantischen Stimmungen.

Die Verkaufsausstellung in der Heinrich-Schütz-Residenz am Neumarkt ist bis zum 13. März täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Preisspanne reicht von 2000 bis 25 000 Euro. Genia Bleier

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.01.2012

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