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Ausstellerrekord bei Dresdner Berufsmesse "KarriereStart"

Ausstellerrekord bei Dresdner Berufsmesse "KarriereStart"

Mit einem neuen Aussteller-Rekord findet vom Freitag bis zum Sonntag die 16. Auflage der Berfufsmesse "KarriereStart" in der Messe Dresden statt. Neben praxisnahen Vorführungen und einem umfangreichen Angebot für Existenzgründer sollen auch Migranten besonders betreut werden.

Insgesamt 394 Aussteller beraten ab Freitag die Besucher der "KarriereStart" auf 15 000 Quadratmetern zu den Themen Aus- und Weiterbildung, Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung sowie Existenzgründung und Unternehmensentwicklung. "Diese Themenbreite und das umfangreiche Rahmenprogramm machen die Messe zur bedeutendsten Bildungs-, Job- und Gründermesse in Sachsen", sagte gestern Dresdens Wirtschaftsbürgermeister, Dirk Hilbert (FDP).

Diese Behauptung kann Roland Zwerenz, Geschäftsführer des Messeveranstalters Ortec, mit Zahlen untermauern: "Als die 'KarriereStart' 1999 erstmals veranstaltet wurde, hatten wir 167 Aussteller und 10 000 Besucher. Im vergangenen Jahr waren es 384 Aussteller und 28 000 Gäste." Zudem wird Zwerenz zufolge am Wochenende erstmals das komplette Messegelände genutzt. Neben den traditionellen Hallen zwei (Ausbildung im Handwerk, Studium), drei (Gründerbereich) und vier (Berufsorientierung, Weiterbildung), beraten auch in Halle eins Unternehmer aus der Metall- und Elektroindustrie Interessenten zu Ausbildungsmöglichkeiten.

"Einer aktuellen Studie zufolge fühlen sich zweidrittel der Jugendlichen bei der Berufswahl schlecht beraten. Hier wollen wir ansetzen", so Zwerenz. Aus diesem Grund bietet die "KarriereStart" nicht nur Berufsinteressentests sondern auch zahlreiche Aktionen, mit denen die Berufsfelder praxisnah vorgestellt werden. Ausbilder und Lehrlinge berichten von ihren Erfahrungen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr im Bereich Medizin und Pflege. Allein 26 Aussteller präsentieren sich dazu. Auch der Beruf des Lehrers soll verstärkt beworben werden, berichtet Zwerenz.

Ebenfalls neu in diesem Jahr: Eltern sollen als Unterstützer bei der Berufswahl angesprochen werden. Dazu hat die Koordinierungsstelle für Berufs- und Studienorientierung des Amtes für Wirtschaftsförderung eine Kampagne gestartet. "Wir haben auf einer Website alle relevanten Informations- und Beratungsstellen zusammengeführt, damit die Eltern einen einfachen Überblick bekommen", so Hilbert. Dafür werden - nach der guten alten analogen Art - 40 000 Postkarten mit der Adresse dieser Website an die Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 verteilt.

Spezielles Angebot für Migranten: Von sogenannten Integrationslotsen können sie sich in ihrer Muttersprache über die Messe begleiten lassen. "Je nach Bedarf erhalten sie so wichtige Informationen zum Arbeits-, Aus- und Weiterbildungsmarkt in Dresden. Führungen und Dolmetscherdienste werden in den Sprachen Russisch, Englisch, Arabisch, Persisch und Vietnamesisch angeboten", erläutert Hilbert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.01.2014

Nadine Steinmann

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