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Ausstattung für Kraftwerk Mitte drei Millionen teurer

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Zu knapp kalkuliert: Die Ausstattung der Theaterneubauten von Staatsoperette Dresden und Theater Junge Generation (tjg) mit Bühnentechnik kostet nicht wie geplant sechs Millionen Euro, sondern 9,3 Millionen Euro.

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Auf der Baustelle des Kraftwerks Mitte wachsen die ersten Wände aus der Baugrube. Doch auch die Kosten für die Ausstattung der Theaterneubauten schnellen in die Höhe.

Quelle: Dietrich Flechtner

Das bestätigte jetzt Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos) auf Anfrage der DNN. "Auf Grund des Planungsfortschritts ist eine Erweiterung des Budgets um 3,3 Millionen Euro notwendig geworden", erklärte der Kulturbürgermeister.

Oberbürgermeisterin Helmas Orosz (CDU) werde dem Stadtrat demnächst vorschlagen, das Budget für die Ausstattung von sechs Millionen auf 9,3 Millionen Euro zu erhöhen. "Darüber muss dann der Stadtrat entscheiden", so Lunau. Auch auf die Frage, woher das Geld kommen soll, müsse der Stadtrat eine Antwort geben. "Darüber wird im Zusammenhang mit dem städtischen Gesamthaushalt entschieden", erklärte der Kulturbürgermeister.

Lunau betonte, dass die Kosten für die Ausstattung der Theater nicht in den Baukosten für das Kraftwerk Mitte in Höhe von 90 Millionen Euro enthalten seien. Wie zum Beispiel bei Schulen werde die Ausstattung im Haushalt gesondert ausgewiesen.

"Mit der Entscheidung über den Haushalt übernimmt der Stadtrat die politische Verantwortung für die Höhe der finanziellen Mittel für die Ausstattung der Theater", antwortete Lunau auf die Frage nach der Schuld an der Fehlkalkulation. Nach DNN-Informationen hatten sich die sechs Millionen Euro für das Kraftwerk an den Kosten für die Ausstattung des Kulturpalastes orientiert - dort sind ebenfalls sechs Millionen Euro eingeplant und nach einem ersten Überblick auch ausreichend.

Im Kraftwerk entstehen allerdings mit Operette, Großer Bühne tjg, Studiobühne tjg und Puppenbühne vier Bühnen. Als die Theater ihren Bedarf ermitteln sollten, kam nach DNN-Informationen zunächst eine Summe von etwa 20 Millionen Euro heraus, die dann von den Verantwortlichen der Häuser auf 13,8 Millionen Euro zusammen gestrichen wurde.

Da auch dieser Betrag politisch nicht vermittelbar war, soll Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) einen unabhängigen Experten gebeten haben, die Kosten unter die Lupe zu nehmen. Mit dessen Hilfe gelang es dann immerhin, bei einem Wert von unter zehn Millionen Euro herauszukommen. Unter anderem werden nun teure Geräte nicht für alle Spielstätten, sondern nur einmal angeschafft. Die Bühnen müssen ihre Programme so abstimmen, dass diese Technik nur in einer Aufführung pro Abend verwendet werden kann.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.11.2014

Thomas Baumann-Hartwig

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