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Ausländerrat Dresden eröffnet 2015 seine erste eigene Kita

Ausländerrat Dresden eröffnet 2015 seine erste eigene Kita

„Kleiner Globus“ – so soll die erste Kindertagesstätte heißen, für die der Ausländerrat Dresden die Trägerschaft übernommen hat.

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156 Kinder sollen künftig in der Kita des Ausländerrates betreut werden.

Quelle: Nadine Steinmann

156 Kinder können nach Angaben von Swetlana Kreismann, der zukünftigen Leiterin der Einrichtung, an der Uhlandstraße in der Dresdner Südvorstadt ab Februar 2015 betreut werden. 82 Plätze sind für die Kinderkrippe, 74 für den Kindergarten vorgesehen. Insgesamt wird es neun Gruppen geben.

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Noch ist der "Kleine Globus" in der Dresdner Südvorstadt eine Baustelle.

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Grundsätzlich ist die Kita für alle Familie offen. Jedes Kind soll mit seinen individuellen Möglichkeiten ohne Diskriminierung leben, lernen und sich entwickeln, betont Kreismann. „Wir hatten in den vergangenen Jahren schon viel mit Familien, Eltern und Kindern zu tun. So bieten wir beispielsweise eine Spielplatzbetreuung für Flüchtlingsfamilien, Kita-Stammtische, Frauentreff oder Eltern-Kind-Treffen an. Eine eigene Einrichtung hat aber bisher gefehlt“, so Kreismann. Im vergangenen Jahr hat sich der Ausländerrat dann schließlich an einer Ausschreibung der Landeshauptstadt Dresden beteiligt, die für die neue Kita einen freien Träger suchte – mit Erfolg.

Ab dem 1. Februar 2015 soll der „Kleine Globus“ seine Pforten öffnen. Bewerbungen um die 156 Plätze sind voraussichtlich ab Juli möglich. Das Konzept der neuen Einrichtung soll vor allem interkulturell, weltoffen und mehrsprachig sein. „Unser großes Ziel ist es, die Mehrsprachigkeit als Normalität zu etablieren“, so Kreismann. Zu Beginn wird es deswegen zwei deutsch-russische Gruppen geben. Diese werden dann von zwei Erzieherinnen betreut, die jeweils entweder russisch oder deutsch als Muttersprache haben“, erklärt die künftige Leiterin. Auf diese Art und Weise sollen die Kinder von klein auf mit zwei oder mehreren Sprachen aufwachsen. Später sollen dann weitere Sprachen wie Englisch oder Vietnamesisch hinzukommen. „Wir starten mit Russisch, weil es die größte Einwanderungsgruppe in Dresden ist“, erklärt die 39-Jährige.

Neben dem sprachlichen Feingefühl legt der Ausländerrat viel Wert auf Kreativität. „Es wird verschiedene Angebote geben. So planen wir einen Theaterraum, einen Experimentierraum und ein Atelier. Dort können sich die Kinder dann künstlerisch entfalten“, erklärt die Sozialpädagogin. Ein weiteres wichtiges Thema für viele Familien wird natürlich das Thema Ernährung spielen. Dafür plant der Dresdner Verein mit dem Caterer „Kleiner Feinschmecker“ zusammenzuarbeiten. „Es wird täglich frisch gekocht und dann an uns geliefert“, so Kreismann. Auf den Tisch kommen sowohl regionale als auch internationale Gerichte, um auch beim Thema Essen die kulturelle Vielfalt zu bedenken.

Nadine Steinmann

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