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Ausgefeilte Sortimentsvielfalt: Mehr Qualität für den Dresdner Striezelmarkt

Ausgefeilte Sortimentsvielfalt: Mehr Qualität für den Dresdner Striezelmarkt

Das Verfahren für die Vergabe stimme ebenso wie die Aufteilung der Stände auf dem Altmarkt und die äußere Erscheinungsform der "Buden". Jetzt folge der nächste Qualitätsschritt.

Von Ralf REDEMUND

"Wir wollen noch mehr Farbe und Vielfalt bei gleichbleibend hoher Qualität", warb Ferdinand Ruchay vom Amt für Wirtschaftsförderung im Wirtschaftsausschuss für ein noch besseres, spezialisiertes Sortiment auf dem Dresdner Striezelmarkt. Die Stadträte folgten einstimmig dem städtischen Konzept.

Wie im vergangenen Jahr werden auch dieses Jahr wieder 233 Händler einen Platz auf dem Striezelmarkt erhalten. 2010 waren es noch neun mehr, weil sich einige eingeklagt hatten. Doch die Anzahl von 233 habe sich bewährt, so Ruchay. 2011 habe man noch mit einem leicht veränderten Aufbau auf Kritik aus dem Vorjahr reagiert. So wurde die Bühne ein Stück weiter nach hinten in Richtung Kindererlebniswelt gerückt, so dass vor der Veranstaltungsstätte mehr Platz frei bleibt, der zum Beispiel für das Stollenfest dringend benötigt werde. Dennoch gebe es eine "tote Ecke" im südlichen Altmarkt-Bereich. Die soll durch eine Neuigkeit belebt werden, die Grünen-Stadtrat Torsten Schulze aber noch aus DDR-Zeiten kannte: In diesem Jahr wird es einen Verkauf von Weihnachtsbäumen und -zweigen geben, die dann über den Ferdinandplatz oder die Tiefgarage abtransportiert werden sollen. "Das ist für uns ein Versuch, wie er schon in anderen Städten erfolgreich durchgeführt wurde", sagte Ruchay.

Während die Anzahl der Stände also gleich bleibt, hat die Stadt das Sortiment mit insgesamt 54 Anbietergruppen weiter ausdifferenziert. So wie im Glühwein-Bereich, wo es bereits im vergangenen Jahr Spezialitäten gegeben habe, soll auch in weiteren Bereichen Exklusives, Spezielles, Besonderes hinzukommen - weg von den Allerweltsläden, die alles anbieten, erläuterte der städtische Wirtschaftsförderer. Es sei ein großer Wunsch der Händler selbst gewesen, sich von Beliebigkeit zu verabschieden, berichtete Ruchay. Er hofft, dass es in diesem Jahr dann auch zum Beispiel für die Kerzenwerkstatt, in der Wachslichter und handgefertigte Naturseifen angeboten werden sollen, einen Bewerber geben wird. Dafür fand sich im vergangenen Jahr niemand.

Im Bereich Spielwaren, Puppen, Schmuck und Strickwaren will die Stadt ebenso neue Händler anlocken wie bei den Floristen und der Adventsdekoration. Auch das Kunsthandwerk soll weitere Angebote feil bieten. "Eingespart" wird dafür in anderen Bereichen, so bei den Süßwaren. Wer dann als Sieger hervorgehe, werde letztlich die Ausschreibung zeigen, sagte Wirtschaftsförderer Ruchay abschließend.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.03.2012

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