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Ausbildungsmarkt in Dresden auf gutem Weg

Bilanz Ausbildungsmarkt in Dresden auf gutem Weg

Der Ausbildungsmarkt in Dresden ist Ausbildungsjahr 2015/2016 stabil geblieben. Bei der Vorstellung ihrer Bilanzen am Donnerstag bestätigten die Arbeitsagentur, die Handwerkskammer (HWK) und die Industrie- und Handelskammer (IHK), dass in Dresden die meisten Lehrstellen besetzt worden sind.

Mechatroniker-Azubi Oliver Gretschel freut sich auf seine Übernahme als Facharbeiter bei der Dresdner Verpackungsfirma Theegarten Pactec.
 

Quelle: ANJA SCHNEIDER

Dresden. .  Der Ausbildungsmarkt in Dresden ist auch im vergangenen Ausbildungsjahr 2015/2016 weitestgehend stabil geblieben. Bei der Vorstellung ihrer Bilanzen am Donnerstag bestätigten die Arbeitsagentur, die Handwerkskammer (HWK) und die Industrie- und Handelskammer (IHK), dass in Dresden die meisten Lehrstellen besetzt worden sind und auch die meisten Bewerber einen Ausbildungsplatz erhalten haben.

Die IHK meldete 4344 neue Ausbildungsverhältnisse, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Ähnliche Zahlen meldete die HWK. Hier waren es 1983 Ausbildungsverträge, 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Generell sei man in Sachsen in den Punkten Berufsorientierung und Ausbildungsmarkt im Vergleich zu anderen Bundesländern gut aufgestellt, müsse aber am Ball bleiben, um zukünftig noch mehr geeignete Bewerber zur Besetzung aller Lehrstellen zu finden, sagte Jörg Dittrich, Präsident der HWK Dresden.

Laut Arbeitsagentur blieben in diesem Jahr rund 7,5 Prozent der angebotenen Stellen unbesetzt. Aktuell sind in Dresden noch 200 Ausbildungsplätze verfügbar. Wichtig sei es, Jugendliche frühzeitig zu informieren und anhand ihrer Stärken für einen geeigneten Beruf zu gewinnen, so Klaus-Peter Hansen, Chef der Arbeitsagentur Sachsen. Mit gutem Beispiel voran geht der Dresdner Verpackungsmaschinenhersteller Theegarten Pactec. „Gute Lehrlinge sind schwer zu finden. Wir bilden generell für den eigenen Bedarf aus und betreiben dafür sehr großen Aufwand“, sagt Egbert Röhm, technischer Geschäftsführer. Über 15 Messebesuche pro Jahr, Schülerbesuche im Werk und Kooperationen mit Oberschulen gehören dazu. Der Auszubildende Oliver Gretschel lernte das Unternehmen bei der Aktion „Schau rein“ kennen und ist mittlerweile im vierten Lehrjahr als Mechatroniker angekommen. Er wird anschließend übernommen. „Es ist ein toller Beruf mit Perspektive“, so der 20-Jährige.

Generell gehört laut IHK und HWK der Beruf Mechatroniker neben Verkaufsberufen zu den beliebtesten unter den Bewerbern. Dagegen fällt es vor allem traditionellen Handwerkern wie Frisören oder Tischlern immer schwerer, Nachwuchs zu finden. Laut IHK-Dresden Präsident Günter Bruntsch habe sich immerhin der Ausbildungsmarkt im Sektor Gastronomie stabilisiert. Die HWK meldete gleichzeitig einen Anstieg bei den Fleischern um 46 Prozent. „Dieser Trend ist wichtig und auch gut“, so Jörg Dittrich.

Mittlerweile sei auch das Bewusstsein eingekehrt, das Ausbildungsplätze eben keine billigen Arbeitsgelegenheiten für Firmen seien. „Es ist im Moment so, dass die Unternehmen auf die Auszubildenden angewiesen sind, und nicht anders herum wie früher.“ Bereits jetzt haben Unternehmen allein bei der IHK 2500 Lehrstellen für das kommende Ausbildungsjahr angemeldet. 700 mehr als im vergangenen Jahr zur gleichen Zeit.

Von Sebastian Burkhardt

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