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Aus ehemaliger Tabakfabrik Alttrachau wird ein Mehrgenerationenhaus

Aus ehemaliger Tabakfabrik Alttrachau wird ein Mehrgenerationenhaus

Die Vorbereitungen für die Sanierung der historischen Tabakfabrik in Alttrachau laufen auf Hochtouren. "Wir haben damit begonnen, die alten Treppengeländer auszubauen, um sie separat restaurieren zu lassen", sagt Uta Neumann.

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Ein Teil der historischen Bausubstanz soll bei der Sanierung der ehemaligen Tabakfabrik Alttrachau erhalten werden.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Sie ist Mitglied einer zur Zeit acht Haushalte umfassenden Baugemeinschaft, die das seit der Wende dem Verfall preisgegebene Gebäude an der Pettenkoferstraße bis Frühjahr 2013 zu einem Mehrgenerationenhaus umbauen will. Richtig los gehen wird es in etwa vier Monaten.

"Der Kern unserer Baugemeinschaft kam vor über einem Jahr erstmals zusammen. Wir sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen. Von der Buchhändlerin zum Lehrer über den Ingenieur ist alles dabei", erzählt Neumann. Diese Truppe wird sich in die Baukosten von rund zwei Millionen Euro rein teilen. Drei Familien können noch "auf den Zug" mit draufspringen und sich in der Tabakfabrik eine Wohnung sichern.

"Das Objekt ist nicht denkmalgeschützt. Trotzdem versuchen wir, die historische Bausubstanz so weit wie möglich zu nutzen und trotzdem jede Menge neue Akzente zu setzen", beschreibt Neumann. So sehen die Planungen beispielsweise vor, einen Teil der Decke zu entfernen, um Platz für einen Innenhof zu schaffen. Vorgesehen ist zudem eine Obstwiese mit Spielplatz. "In unserem Haus sollen mehrere Generationen in guter Nachbarschaft zusammen leben und sich hinsichtlich ihrer jeweiligen Bedürfnisse gegenseitig unterstützen", betont Neumann. "Sei es Hilfe beim Kochen, beim Einkaufen oder beim Aufpassen auf die Kinder des anderen."

Die ehemalige Tabakfabrik in Alttrachau wurde im späten 19. Jahrhundert zur Herstellung von Zigarren erbaut. Bis in die 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts war sie dann als solche im Besitz der Gebrüder Jedicke. Anschließend fertigte man in dem Haus Kartonagen. Anfang der 1950er-Jahre wurde der ursprüngliche Familienbesitz enteignet. Später überließ die Volkspolizei der DDR das Gebäude der staatlichen Versicherung, die es als Rechenzentrum nutzte.

www.tabakfabrik-alttrachau.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.11.2011

Christoph Stephan

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