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Aufräumen nach dem Jahreswechsel in Dresden: Auch muslimische Ahmadiyya-Gemeinde hilft

Aufräumen nach dem Jahreswechsel in Dresden: Auch muslimische Ahmadiyya-Gemeinde hilft

Nach dem lauten und farbenfrohen Jahreswechsel hat am Neujahrsmorgen in Dresden das aufräumen begonnen. Überall in der Stadt türmen sich die Reste der Silvesterfeiern.

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Am Schloßplatz hatte die Stadtreinigung jede Menge zu tun.

Quelle: Stephan Lohse

Böller, Raketenreste, Sektflaschen und jede Menge Verpackungsmüll liegen herum. Vor allem die Elbwiesen, die Brücken und größere Freiflächen im Zentrum strotzten am Morgen vor Dreck.

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Aufräumen auf dem Neumarkt. Hier war die Ahmadiyya-Gemeinde tätig.

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Um diesen schnellstmöglich zu beseitigen, rückte die Stadtreinigung am frühen Morgen mit einem Großaufgebot aus. Wie beschwerlich die Reinigung ist, zeigte sich dabei schnell: die großen Kehrmaschinen haben mit dem kleinteiligen Müll ihre Probleme, so dass immer wieder handarbeit nötig ist, um Straßen und vor allem Fußwege von Unrat und Glasscherben zu beseitigen.

In der Innenstadt waren es diesmal etwa 40 Tonnen, bestätigte ein Mitarbeiter der Stadtreinigung am Mittwoch auf DNN-Anfrage. Im Vergleich zum Vorjahr habe es keine Steigerung der Müllmenge gegeben, hieß es. Seit den frühen Morgenstunden waren am Neujahrstag 50 Mitarbeiter im Einsatz, um die Straßen und Plätze im Zentrum zu reinigen. Besonders viel Müll musste dabei auf dem Theaterplatz und dem Altmarkt beseitigt werden. In anderen Stadtteilen außerhalb der Innenstadt beginnt die Reinigung am Donnerstag.

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Die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde putzte am Neujahrsmorgen den Theaterplatz.

Quelle: Stephan Lohse

Auf dem Neumarkt übernahmen dabei die Mitglieder der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde die Arbeit. Mit Besen, Schaufeln und vielen Mülltüten rückten ab 7 Uhr rund 20 Freiwillige dem Silvestermüll zu Leibe. In Dresden sei es schon die vierte Aktion, so Imran Akbar, Präsident der Dresdner Ahmadiyya-Gemeinde. Die Freiwilligen, allesamt Asylbewerber oder Asylberechtigte, wollten der Gesellschaft damit etwas zurückgeben und zeigen, dass auch sie Teil der Gesellschaft sind. Im vergangenen Jahr packten Ahmadiyya-Mitglieder in mehr als 200 Städten mit an, sagte Akbar.

sl / STH

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