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Aufnahme von Asylbewerbern: Stadt drängt auf regelmäßige Zuweisung

Aufnahme von Asylbewerbern: Stadt drängt auf regelmäßige Zuweisung

Die Landeshauptstadt Dresden zeigte sich gestern wenig überrascht von der Zuweisungsprognose für Asylbewerber der Landesdirektion Sachsen (LDS). 911 sogenannte Erstantragsteller und 130 Personen, die einen Folgeantrag stellen, muss die Stadt aufnehmen.

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So sieht eine Wohnung aus, in der Asylbewerber untergebracht werden. Die Stadt stellt die Möbel zur Verfügung.

Quelle: Sebastian Kahnert, Archiv

"Wir hatten intern bereits mit 900 bis 1000 Neuzuweisungen für dieses Jahr gerechnet", erklärte Marco Fiedler, Persönlicher Referent von Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos), auf DNN-Anfrage.

Gegenwärtig sei die Situation entspannt, gebe es freie Unterbringungsplätze für Asylbewerber in der Landeshauptstadt. "In den ersten Wochen des neuen Jahres erfolgten noch keine Zuweisungen durch den Freistaat." Erst am 29. Januar würden 44 Personen erwartet, die ausnahmslos in den vorhandenen Kapazitäten untergebracht werden könnten, so Fiedler. "Bei Bedarf kann das Sozialamt auf weitere freie Wohnungen der Gagfah zurückgreifen."

Das städtische Sozialamt werde in den nächsten Tagen auf Grundlage der LDS-Prognose eine Belegungsplanung für das Jahr erarbeiten, kündigte Fiedler an. "Im Unterschied zum vergangenen Jahr werden wir die Landesdirektion aber auf eine regelmäßige Zuweisung von Asylbewerbern im Verlauf des Jahres und damit auf eine gleichmäßige Auslastung der vorhandenen Kapazitäten drängen." Gegenwärtig könnten in Dresden mehr als 1400 Asylbewerber untergebracht werden. Davon stünden 801 Plätze in angemieteten Wohnungen vornehmlich der Gagfah bereit, so der Persönliche Referent.

Das Sozialamt werde sich auch zu dem finanziellen Mehrbedarf äußern, der durch die gestiegenen Asylbewerberzahlen entsteht. "Im Rahmen der Planungen zum Doppelhaushalt 2013/14 war die Landeshauptstadt noch von 680 in Dresden untergebrachten Asylbewerbern ausgegangen", erklärte Fiedler.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.01.2014

Thomas Baumann-Hartwig

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