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"Auf die Linie kommt es an": Die Dresdner Newcomerin Anika Herz trainiert in der Bikini-Fitness-Klasse

"Auf die Linie kommt es an": Die Dresdner Newcomerin Anika Herz trainiert in der Bikini-Fitness-Klasse

Fünf mal in der Woche hartes Muskeltraining, fettarmes Essen und eiserne Disziplin - wer schön sein will muss leiden. Das weiß auch Anika Herz.

Mehrmals in der Woche stählt die 19-Jährige im Studio ihren Körper für die Bikini-Fitness-Klasse. Die ist nicht zu verwechseln mit Bodybuilding: "Die Frau darf in dieser Klasse noch weiblich sein", erzählt Anika. "Die sportliche Form ist gefragt - das Sixpack sollte schon erkennbar sein, aber die Muskeln sind nicht so hart wie beim Bodybuilding." Sportlich ist Anika schon seit Kindertagen. Mit Leichtathletik und Voltigieren, also Turnen auf dem Pferd, hat sich die Dresdnerin fit gehalten. In der Fitness-Szene ist die 19-Jährige dagegen noch ein Frischling: Obwohl sie erst im Oktober vergangenen Jahres intensiv mit ihrem Training begonnen hat, kann Anika Herz schon erste Erfolge verzeichnen: den zweiten Platz bei der Juniorenmeisterschaft, den ersten Platz bei der Newcomer-Meisterschaft sowie den Titel als Gesamtsiegerin in allen Bikini-Klassen bei den Deutschen Meisterschaften in Wiesloch. Während der Wettkampfsvorbereitung wird eine strenge Diät eingehalten. "Mit meinem Freund zusammen mache ich meine Trainings- und Ernährungspläne", so Anika. Morgens ein Protein-Shake, mittags und abends dann Reis, Gemüse und Hähnchen. Hinzu kommt ein straffer Trainingsplan. Bis zu fünf Mal in der Woche stemmt sie im Fitness-Studio Gewichte. Währenddessen immer an ihrer Seite: Freund und Motivator Daniel. "Während der Diät gibt es auch keinen Schummeltag, an dem man zum Beispiel mal Kekse essen darf - das ist einfach nicht drin", betont Anika. "Obwohl es manchmal schon Tage gibt, an denen man sich schlapp und müde fühlt." Auch in der Bikini-Fitness-Klasse gibt es Trends. "Im letzten Jahr war Härte bei den Kampfrichtern gefragt", erzählt Anika. "Das kann sich aber bald wieder ändern. Wichtig sind schöne Schultern, ein runder Po und schöne definierte Beine. Aber das allerwichtigste ist die Linie - darauf kommt es an."

Ihr Vorbild ist die Bikini-Athletin Valeria Ammirato. "Sie ist nicht direkt ein Idol, aber ich schaue mir natürlich im Internet andere Athleten an, um zu schauen, wie sie sich weiter entwickeln und welche Fortschritte sie bisher gemacht haben." Ihre eigenen Vorzüge kennt Anika selbst sehr genau. "Ich bin stolz auf meinen Bauch und Po."

Ihren nächsten Wettkampf bestreitet an Anika am 11. Juli in Köln - ihr Geburtstag übrigens. Bis dahin werden weiterhin Gewichte gestemmt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.06.2015

Juliane Weigt

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