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Arbeitslosigkeit in Sachsen steigt zu Winterbeginn weiter an

Arbeitslosigkeit in Sachsen steigt zu Winterbeginn weiter an

Mit Winterbeginn ist die Arbeitslosigkeit in Sachsen weiter angestiegen. Wie die Chemnitzer Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte, waren im Dezember 192 629 Männer und Frauen ohne Arbeit - 7202 mehr als im November.

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Quelle: dpa

Die Arbeitslosenquote stieg von 8,7 auf 9,1 Prozent und blieb so noch im einstelligen Bereich. Sie blieb damit aber auch noch unter dem Jahresmittel von 2013 von 9,4 Prozent.

In Dresden hat sich im letzten Monat des Jahres die Zahl der Arbeitslosen erwartungsgemäß erhöht, teilte die Agentur für Arbeit am Dienstag mit. Es waren mit 23.105 insgesamt 411 Männer und Frauen mehr gemeldet als noch im November. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren das 726 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, ist im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte gestiegen und liegt aktuell bei 8,4 Prozent.  Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in Dresden lag 2013 bei 8,8 Prozent, im Jahr davor immerhin noch bei 9,1 Prozent.

Für 2014 erwartet die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Jutta Cordt, dass die Arbeitslosigkeit weiter abnimmt, wenn auch nicht mehr so deutlich wie bisher. „Von Vollbeschäftigung sind wir noch ein Stück weit entfernt.“„Der sächsische Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter stabil“, sagte Cordt. Die Arbeitslosigkeit sei aus saisonalen Gründen gestiegen. „Das ist nicht besorgniserregend.“ Sie liege zudem dennoch weit unter Vorjahresniveau. Damals waren mehr als 7200 Menschen zusätzlich ohne Beschäftigung. Die Quote lag bei 9,4 Prozent.2013 sei ein gutes Jahr am sächsischen Arbeitsmarkt gewesen, konstatierte Cordt rückblickend.

Die Arbeitslosigkeit der vergangenen zwölf Monaten sei die niedrigste gewesen, die statistisch je erfasst wurde. Die Beschäftigung befinde sich auf dem höchsten Wert der vergangenen 13 Jahre. „Deshalb können wir eine positive Bilanz ziehen“, sagte die Chefin der Regionaldirektion. Nach aktuellen Hochrechnungen waren im Oktober 2013 rund 1,49 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, im Dezember 2000 waren es rund 1,5 Millionen.Allerdings ist die Zahl der von der Wirtschaft neu gemeldeten freien Stellen im Dezember auf 5937 zurückgegangen. Das sei verglichen mit November ein Minus von 714 - und 802 weniger als im Vorjahr, hieß es.

„Das zeigt, dass sich die Wirtschaft jetzt verhaltener entwickelt“, sagte Cordt. Dennoch stünden die Chancen auf Arbeit weiter recht gut, zumal in diesem und auch im nächsten Jahr in den Unternehmen viele Beschäftigte in den Ruhestand gingen und ersetzt werden müssten.Fast ein Viertel der neu gemeldeten freien Stellen kommt aus der Zeitarbeit. Daneben haben aber auch Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes, des Bereichs Handel und Reparatur sowie des Gesundheits- und Sozialwesens Arbeitskräftebedarf.

dpa

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