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Arbeitslosigkeit in Dresden sinkt im Juni leicht – Quote bei 8,6 Prozent

Arbeitslosigkeit in Dresden sinkt im Juni leicht – Quote bei 8,6 Prozent

Die Zahl der arbeitslosen Dresdner ist im Juni erneut leicht gesunken. Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte, waren zum Ende des Monats exakt 23.466 Männer und Frauen gemeldet, 670 weniger als im Vormonat.

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Die Agentur für Arbeit in Dresden

Quelle: Stephan Lohse

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl sogar um 2188 Personen.

Ein Problem sei aber der Ausbildungsmarkt. Mehr als 600 Jugendliche seien im Agenturbezirk, zu dem auch Radeberg und Radebeul gehören, noch ohne Lehrstelle. Gleichzeitig sind laut Arbeitsagentur noch 1350 Stellen für Azubis unbesetzt. „Noch sind zahlreiche Ausbildungsstellen und Bewerber ohne das entsprechende Äquivalent. Aus diesem Grund hat die Versorgung aller Ausbildungssuchenden mit einer geeigneten Lehrstelle oberste Priorität. Nur so kann der Wirtschaftsstandort weiter gestärkt und der Nachwuchs in der Region gehalten werden.“ sagte Thomas Wünsche, Leiter der Dresdner Arbeitsagentur.

Sachsenweit sind derweil erstmals seit Beginn der Erfassung im Januar 1991 weniger als 200.000 Menschen ohne Job. Nach Angaben der Chemnitzer Regionaldirektion waren im Juni nur noch 198.993 Menschen ohne Arbeit. Die Quote sank damit von 9,8 Prozent im Mai auf 9,4 Prozent. Im Vormonat waren noch knapp 208.000 Menschen arbeitslos gemeldet, im Juni 2011 rund 219.000. Damals lag die Quote bei 10,3 Prozent. Die sogenannte Unterbeschäftigung wurde mit 269.000 Menschen angegeben, das sind etwa 6600 weniger als im Mai. Darin sind auch die 70.000 Männer und Frauen erfasst, die beispielsweise durch eine Weiterbildung oder Ein-Euro-Jobs aus der Arbeitslosenstatistik herausfallen.

Bundesweit ist die Zahl der Arbeitslosen um 46.000 auf 2.809.000 zurückgegangen. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vormonatsvergleich um 7000 gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl der arbeitslosen Menschen um 84.000 ab. Allerdings wird der Abstand zum Vorjahr von Monat zu Monat schwächer. Die Arbeitslosenquote sank auf 6,6 Prozent.

sl / dpa

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