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Anwohner in Dresden-Klotzsche kämpfen um mehr Schulwegsicherheit

Verkehrssicherheit Anwohner in Dresden-Klotzsche kämpfen um mehr Schulwegsicherheit

Nur ein paar langsam verblassende weiße Striche und vereinzelt stehende Verkehrsschilder zeigen am Königswaldplatz in Dresden-Klotzsche, wie man fahren darf. Jetzt gehen die Eltern auf die Barrikaden.

In Klotzsche fordern die Anwohner eine Umgestaltung des Königswaldplatzes (Symbolfoto).
 

Quelle: dpa

Dresden.  In Klotzsche und Hellerau sollen die Schulwege sicherer werden. Dabei geht es um die Kreuzung Karl-Liebknecht-Straße am Friedhof in Hellerau und den Königswaldplatz, über den die Boltenhagener Straße in Klotzsche führt. Die Stadtratsfraktionen der Bündnisgrünen, der Linken und der SPD haben einen interfraktionellen Antrag auf den Weg gebracht, mit dem die Verwaltung zu Untersuchungen aufgefordert werden soll. Die Frage ist, welche Möglichkeiten die Fachplaner finden, um die Plätze sicherer zu machen. Erwünscht sind laut den Initiatoren Querungshilfen wie Zebrastreifen und zusätzliche Fußgängerinseln.

„Seit mehr als zehn Jahren gibt es Bemühungen der Eltern von Kindern, die die 84. Grundschule in Hellerau besuchen, die Verkehrssicherheit...beim Überqueren der Kreuzung Karl-Liebknecht-Straße/Am Hellerrand zu verbessern“, monieren die Initiatoren. Dort sollte ein Zebrastreifen eingerichtet werden, finden sie und wissen dabei, dass die Verwaltung Zebrastreifen stets ablehnt mit dem Hinweis, sie vermittelten eher trügerische Sicherheit. „Dann muss man damit eben mal anfangen“, meint Stadträtin Ulrike Caspary (Grüne). Zebrastreifen könnten auch das Mittel der Wahl am Königswaldplatz in Klotzsche sein, sind Caspary und ihre Mitstreiter Anja Apel (Linke) und Hendrik Stalmann-Fischer (SPD) überzeugt. Besser wären natürlich noch Fußgängerinseln mit Bordsteinkanten oder der Umbau der Kreuzung zu einem Kreisverkehr.

Was letztlich umgesetzt werden könne, sei sicher auch eine Frage des Geldes und der Prioritätensetzung, räumte Anja Apel ein, die Sicherheit der Schulkinder müsse aber unbedingt Priorität haben. Mit gar keine Querungshilfe wie in Hellerau oder den Fahrbahnmarkierungen am Königswaldplatz, über die regelmäßig Autos fahren, wenn sie zum Beispiel von der „Boltenhagener“ nach links in die Alexander-Herzen-Straße abbiegen, wollen sich die Anwohner jedenfalls nicht mehr zufrieden geben. Deshalb fordern die Antragssteller, dass die Verwaltung ihre Überlegungen zur Umgestaltung der zwei Gefahrenpunkte bis zum 30. September im Ortsbeirat präsentiert und zugleich erklärt, wann sie umgesetzt werden können.

Von Christoph Springer

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