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Antrag für jüngste Infinus-Pleite kam von der Bankenaufsicht

Antrag für jüngste Infinus-Pleite kam von der Bankenaufsicht

Vor einer Woche hatte der Finanzskandal um die Infinus-Gruppe erneut für Schlagzeilen gesorgt. Bei einer weiteren Razzia hatte die Staatsanwaltschaft Vermögenswerte bei der bis dato noch liquiden Infinus AG Finanzdienstleistungsinstitut (FDI) beschlagnahmt.

Zwei Tage später kam die Mitteilung über die Insolvenz der so genannten blauen Infinus. Sie fungierte in dem Firmenkonglomerat rund um den Mutterkonzern Future Business AG auf Aktien (FuBus) als Haftungsdach für Anlagevermittler und war zu Jahresbeginn von Dresden nach Freital umgezogen.

Zuletzt gab es noch 576 registrierte Infinus-Vermittler, die der Kontrolle der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unterlagen. Diese Behörde hatte nach der Razzia gemäß Paragraph 46b des Kreditwesengesetzes beim Amtsgericht Dresden für die FDI die Insolvenz beantragt. Der Dresdner Anwalt Bruno M. Kübler, der mit der FDI nun für sieben zahlungsunfähige Infinus-Firmen zuständig ist, hatte sich am 10. März an die Vermittler gewandt: Mit Blick auf vorhandene Investmentfondsbestände, sei es sein Ziel, eine neue Perspektive bieten zu können.

Die Dresdner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Infinus-Gruppe wegen Betrugsverdachts. Davon seien 25 000 Kunden mit einem Anlagevermögen von 400 Millionen Euro betroffen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.03.2014

DNN

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