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Ansturm auf Dresdner Kitas: Bedarf an Betreuungsplätzen im Stadtgebiet steigt weiter

Ansturm auf Dresdner Kitas: Bedarf an Betreuungsplätzen im Stadtgebiet steigt weiter

In Dresden gehen immer mehr Kinder in eine Kita. Und der Bedarf an Betreuungsplätzen wird noch steigen. Derzeit gibt es in Dresden 120 kommunale Kindertagesstätten in denen 12.724 Kinder betreut werden.

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Quelle: dpa

  Davon besuchen 2907 Krippenkinder und 9817 Kindergartenkinder ab drei Jahren eine städtische Gemeinschaftseinrichtung.   Insgesamt werden stadtweit 30.102 Kinder in einer städtischen oder einer freien Kita betreut, 2014 waren es noch 28.871. Die Betreuungsquote im Krippenbereich liegt bei 57 Prozent.

Laut dem Fachplan für Kindertagesstätten steigt der Bedarf im kommenden Jahr auf 32.446 Betreuungsplätze, so Sabine Bibas, Leiterin des Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen auf DNN-Anfrage.    Um für diesen Ansturm der Kleinsten gewappnet zu sein, plant der Eigenbetrieb den Bau neuer Kindergärten. So sollen im nächsten Jahr Kitas in Prohlis eine Einrichtung mit 84 Plätzen für ein bis sechsjährige Kinder und in der Altstadt eine mit 77 Plätzen entstehen. Auch in Pieschen (118 Plätze) , Blasewitz (70 Plätze) und Klotzsche (40) dürfen sich Eltern auf neue Kindergärten freuen.  

Auch bundesweit besuchen mehr Kinder eine Gemeinschaftseinrichtung. Anfang März wurden 694.500  Kinder unter drei Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder bei Tageseltern betreut, so das Statistische Bundesamt. Dies sei ein Anstieg um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit 85,4 Prozent besuchte dabei ein Großteil der Kinder eine Kita. Die Kindertagespflege bei einer Tagesmutter oder  einem Tagesvater spielte mit einem Anteil von 14,6 Prozent eine deutlich geringere Rolle.  

Dabei entwickelte sich die Zahl der betreuten Kleinkinder in  den Bundesländern sehr unterschiedlich. Die höchsten Zuwachsraten im  Vergleich zum Vorjahr gab es in Nordrhein-Westfalen (plus 12,2  Prozent), Schleswig-Holstein (plus 6,7 Prozent) und dem Saarland  (plus 6,6 Prozent). Am niedrigsten fiel die Steigerung in  Sachsen-Anhalt (plus 0,6 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (plus 0,7  Prozent) und Brandenburg (plus 0,8 Prozent) aus. Allerdings waren die Betreuungszahlen im Osten bereits zu Beginn des Kita-Ausbaus höher als im Westen. 

Seit dem 1. August 2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz. Gemeinsam mit Ländern, Kommunen und Trägern der Kitas wolle die Bundesregierung den Ausbau voranbringen, so Familienministerin Manuela Schwesig (SPD).

Julia Vollmer

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