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Ansturm auf Dresdner Einkaufstempel: Verkaufsoffener Sonntag war für den Einzelhandel ein voller Erfolg

Ansturm auf Dresdner Einkaufstempel: Verkaufsoffener Sonntag war für den Einzelhandel ein voller Erfolg

Am Sonntag öffneten die Einzelhändler in der Dresdner Innenstadt zum ersten verkaufsoffenen Adventssonntag dieses Jahres von 13 bis 18 Uhr ihre Pforten und konnten saftige Gewinne einfahren.

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Quelle: dpa

Nach Angaben der Betreiber der größten Einkaufszentren der Stadt sind in diesem Jahr vor allem Elektronikartikel sowie Sport- und Winterbekleidung gefragt. Der sächsische Handelsverband erhofft sich in der Weihnachtszeit einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro, was einem Plus von 1,2 Prozent entspräche. Derzeit scheint alles danach auszusehen, dass das ehrgeizige Ziel auch erreicht wird.

„Ich halte diese Schätzung für konservativ und rechne eher mit größeren Zuwachsraten“, sagt der Centermanager des Dresdner Elbeparks Gordon Knabe. Alleine das Einkaufszentrum am Dresdner Stadtrand in Kaditz wurde am Sonntag von rund 30.000 Menschen besucht. „Im Vergleich zum ersten verkaufsoffenen Adventssonntag im Vorjahr ist das ein Zuwachs von dreitausend Besuchern“, berichtet Knabe. Den Grund für die steigende Kaufbereitschaft sieht der Centermanager im guten Konsumklima, das sich in diesem Jahr verbessert habe. „Die Euro- und Griechenlandkrise macht den Menschen nicht mehr soviel Angst. Deshalb sitzt das Geld lockerer“, sagt Knabe.

Ähnlich optimistisch sieht Stefan Dorstner, stellvertretender Geschäftsführer der Centrum Galerie, die Ergebnisse des diesjährigen Weihnachtsverkaufs, „Auch wenn wir noch keine offiziellen Zahlen vorlegen können, kann bereits jetzt gesagt werden, dass der erste verkaufsoffene Sonntag wie das gesamte Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr für unsere Einzelhändler ein voller Erfolg wird“, sagt Dorster und fügt hinzu, „gerade die steigenden Touristenzahlen aus Tschechien und Russland kurbeln den Verkauf kräftig an. Es lohnt sich, dass in der Vergangenheit gerade in diesen Ländern verstärkt für einen Besuch in Dresden geworben wurde“.

Am meisten Kunden konnte – wie auch schon in den Vorjahren – nach eigenen Angaben die Altmarktgalerie empfangen. „Rund 60.000 Menschen kauften am Sonntag bei unseren Mietern ein. Am Sonnabend waren es sogar etwa 140.000“, sagt Centermanagerin Nadine Strauß. Wie ihr Kollege aus der Centrum Galerie, macht sie für einen Drittel des Umsatzes Touristen verantwortlich. Die restlichen Kunden würden aus der Landeshauptstadt selber und dem Umland für den Weihnachtseinkauf nach Dresden kommen.

Der große Andrang war für alle spürbar, die am Wochenende versuchten, in der Dresdner Innenstadt einen Parkplatz zu ergattern. Unter anderem die Parkhäuser am Altmarkt, an der Frauenkirche sowie an der Centrum Galerie waren an beiden Tagen bis in die Abendstunden meist hoffnungslos überfüllt .

Obwohl an einem normalen Sonnabend wesentlich mehr Menschen in die Innenstadt pilgern, will man in den Einkaufszentren nicht auf die verkaufsoffenen Sonntage verzichten. „Zwar hatten wir am Sonnabend 20.000 Besucher mehr, als am Sonntag. Trotzdem bietet das Sonntagsshopping gerade denen die Möglichkeit, zielgerichtet einzukaufen, die sonst bis spät abends arbeiten müssen“, sagt Knabe und begrüßt, dass es im kommenden Jahr in Dresden nicht nur drei, sondern vier verkaufsoffene Sonntage geben wird. In diesem Advent werden hier die Geschäfte noch einmal am Sonntag, dem 22. Dezember, öffnen.

In Sachsen entscheiden die Kommunen, an welchen Sonntagen Geschäfte geöffnet werden dürfen. Tabu sind der Ostersonntag, der Pfingstsonntag, der Volkstrauertag, der Totensonntag sowie Sonntage, die auf den 24. Dezember oder andere Feiertage fallen.

Die Kirchen sehen das Einkaufen am Sonntag kritisch. Die Wirtschaft dürfe den Menschen nicht völlig in Beschlag nehmen, sagte Sachsens evangelischer Landesbischof Jochen Bohl im MDR 1 Radio Sachsen.

Hauke Heuer / dpa

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