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Angelika Behnke wird Pfarrerin an der Dresdner Frauenkirche

Nachfolge für Treutmann Angelika Behnke wird Pfarrerin an der Dresdner Frauenkirche

Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt bekommt weibliche Verstärkung. Die zweite Pfarrstelle wird mit Angelika Behnke aus Brandenburg besetzt. Die 43-Jährige wird Nachfolgerin von Holger Treutmann.

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Angelika Behnke

Quelle: PR

Dresden. Weibliche Verstärkung: Mit der Brandenburger  Theologin Angelika Behnke bekommt die Dresdner Frauenkirche erstmals in ihrer Geschichte eine Pfarrerin. Die 43-Jährige habe sich bei der Auswahl „besonders empfohlen“ und bekomme die zweite Pfarrstelle neben Sebastian Feydt, teilte das Landeskirchenamt am Mittwoch in Dresden mit. Behnke wird Nachfolgerin von Holger Treutmann, der seit Februar Sender- und Rundfunkbeauftragter der Landeskirche ist. Wann sie das Amt antritt, ist noch unklar.

Mit ihr sei „eine kompetente und profilierte Verkünderin“ gewonnen worden, die das geistliche Leben an der Frauenkirche bereichern und prägen werde, sagte Landesbischof Carsten Rentzing, der auch Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Frauenkirche ist. Stiftungsratschef Joachim Hoof sprach von einer „vielseitigen Persönlichkeit“ mit Erfahrung und Engagement. Für die zweite Pfarrstelle, eine der prominentesten der Landeskirche, gab es gut ein Dutzend Bewerber. 

Behnke, Jahrgang 1973, stammt aus Wriezen in Brandenburg und studierte an der Humboldt-Universität Berlin Theologie. Für ihr Vikariat ging sie an die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Vor ihrer Ordination 2010 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Göttingen, bevor sie Pfarrerin in der Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) wurde. Seit 2013 leitet sie in Potsdam eine Projektstelle zur Erwachsenenpädagogik der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. 

In Dresden soll sie unter anderem die Seelsorgearbeit leiten und mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Sie will auch Kontakte in Ökumene und Friedensarbeit pflegen, vor allem zur Nagelkreuzgemeinschaft - einem weltweiten Netzwerk für Frieden und Versöhnung. Es geht auch darum, die Frauenkirche als Forum gesellschaftlicher Diskurse weiterzuentwickeln und internationale Jugendbegegnungen auszurichten.

dpa

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