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Analyse: Dresden ist zweitteuerster Immobilien-Standort im Osten

Analyse: Dresden ist zweitteuerster Immobilien-Standort im Osten

Die sächsische Landeshauptstadt rückt immer mehr in den Fokus deutscher sowie internationaler Büro- und Einzelhandelsmieter und Investoren.

Dresden.

Das geht aus einer Analyse der von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) hervor. Mit rund 334 Millionen Euro Investitionen in gewerbliche Immobilien verzeichnete Dresden das beste Ergebnis der letzten Jahre und zählt somit zu den Top-3-Standorten in Ost- und Mitteldeutschland. Gleiches gilt für den Büromarkt. Dresden ist zudem einer der beliebtesten Shopping-Standorte der Region.

nWas macht den Dresdner Immobilienmarkt so besonders?

Dresden hat bei einer guten Wachstumsprognose vergleichsweise hohe Einstiegsrenditen. "Jetzt ist es noch günstig in den Markt einzusteigen", so André Heinrich, BNPPRE Leipzig. "Die Stadt wächst. Trotz steigender Marktpreise kann man in Dresden noch günstig einkaufen."

nWie hoch ist die Leerstandsquote bei Büroflächen?

Die positive Büromarktentwicklung zeigt sich vor allem im Leerstand bei Dresdner Bürogebäuden. Dieser sinkt seit zehn Jahren kontinuierlich. Zum Jahresende 2014 lag dieser bei einem Rekordtief von rund 235000 Quadratmetern. Das sind zwei Prozent weniger als noch im Vorjahr und liegt damit bei nur 9,2 Prozent - wenig im Vergleich zu anderen ostdeutschen Städten. Das liegt zum einen daran, dass kurzfristig verfügbare Flächen vermietet wurden und zum anderen kaum neuer Leerstand durch spekulative Bauflächen hinzu gekommen sind. Gesuche für Gewerbeflächen über 1000 Quadratmeter können aktuell kaum bedient werden.

nGibt es bereits Pläne für neue Büroräume?

Bisher gebe es noch keine konkreten Flächen. "Mit dem Bevölkerungszuwachs in Dresden geht auch der wachsende Bedarf an Gewerberäumen einher", erzählt Eiko Göhrs, Niederlassungsleiter der BNPPRE Dresden. Infrage kommen vor allem Standorte in der Innenstadt. Mögliche Freiflächen seien unter anderem die Wallstraße sowie das Areal rund um das Rathaus.

nWelche Mieter zieht es nach Dresden?Nachdem bisher überwiegend deutsche Investoren in Dresden aktiv waren, zieht es nun vor allem Anleger aus den USA, Holland, England sowie aus dem Libanon in die Elbestadt.

nWo war das Marktgeschehen in den ersten Monaten von 2015 besonders rege?Im ersten Quartal verzeichnete die Centrum Galerie ein außergewöhnliches Ergebnis. In den vergangenen Monaten wurde dort nach dem Umbau des Einkaufstempels bereits der Umsatz vom gesamten Jahr 2014 erreicht. Grund dafür sind die Filialen von Primark als neuer Ankermieter, Mango sowie Bershka und Pull & Bear.

nWie sieht die weitere Entwicklung der Einzelhandelslandschaft aus?Auf der Liste der Top-Shopping-Standorte in Ost- und Mitteldeutschland reiht sich Dresden auf dem dritten Platz hinter Berlin und Leipzig ein. Die Prager Straße ist dabei Einkaufs-Liebling. Mehr als 5000 Menschen passieren die Einkaufsstraße im Schnitt pro Stunde. "Die Flächennachfrage in diesem Abschnitt ist besonders hoch, so dass eine steigende Spitzenmiete nicht ausgeschlossen ist", so Stefan Sachse. Die aktuelle Höchstmiete auf der Prager Straße von 100 Euro pro Quadratmeter ist stabil geblieben. In Zukunft können die Mieten nach BNPPRE-Prognosen auf bis zu 120 bis 150 Euro pro Quadratmeter steigen. "Eine gute Prognose für Investoren, die sich hier ansiedeln wollen", so Sachse weiter. Dresden ist nach Leipzig der zweitteuerste Standort.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.05.2015

Juliane Weigt

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