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Am Sonnabend Start für Gemeinschaftsgarten-Projekt "Perma-Mars" in Marsdorf

Am Sonnabend Start für Gemeinschaftsgarten-Projekt "Perma-Mars" in Marsdorf

Am kommenden Sonnabend werden in Dresden-Marsdorf etwa 70 Apfel-, Birn-, Pflaumen- und Kirschbäume gepflanzt sowie einige Wildobstarten.

Dresden. "Es handelt sich überwiegend um alte Obstsorten, darunter u.a. 'Jacob Lebel', dessen Äpfel sehr zeitig reifen - noch vor dem Korn- bzw. Klarapfel im August", erklärt Gartenbauingenieur Volker Croy, Auch der "Danziger Kantapfel", der "Rheinische Bohnapfel" und der "Safranapfel" sind beispielsweise vertreten. Finanziert wurden die Bäume seinen Worten zufolge von der die Firma Loesch. Denn diese musste für den Umzug Ihres Lagers und Ladens nach an die Scharfenberger Straße Baumfällungen und dafür Ausgleichspflanzungen vornehmen.

In den Boden gebracht werden die 70 Obstbäume auf einem privaten, etwa ein Hektar großen Grundstück mit altem Bauernhaus. Besitzer ist Falk Richter aus Weixdorf, von dessen vier Söhnen sich zwei um das Grundstück kümmern. "Er stellt die Fläche für das Gemeinschaftsgarten-Projekt ,Perma-Mars' zur Verfügung. Es gibt die Idee, dort gemeinschaftlich anzubauen und zu wirtschaften", weiß Croy.

Er engagiert sich im Dresdner Gartennetzwerk "Seitentriebe", das zu dem Pflanztag einlädt und damit gleichzeitig die diesjährige Workshopreihe abschließt. Insgesamt fanden 18 Veranstaltungen mit über 300 Besuchern statt. Die Themen reichten vom Kräutersammeln über "Eine Reise durch den Magen des Gartens - das Kompostieren" bis zum Bienenkistenworkshop - um willkürlich drei Beispiele herauszugreifen.

Volker Croy ist am Sonnabend mit vor Ort, um den Plan der Gemeinschaftsgärtner für das Areal an der Marsdorfer Hauptstraße 71 vorzustellen. Die Initiatoren Valentin und Moritz Richter wollen auf dem Grundstück an der Marsdorfer Straße nicht nur Ackerland in einen bunten Obstgarten verwandeln, sondern zwischen den Obstbäumen in einer Permakultur-Verbundpflanzung Getreide und Gemüse anbauen. "Damit das funktioniert, muss zwischen den Obstbaumreihen ein Abstand von zehn bis zwölf Metern eingehalten werden und man muss die Reihen nach Süden ausrichten", erklärt der Gartenbauingenieur. Wir pflanzen die Bäume so, "dass sie glücklich werden", heißt es auf der Seitentriebe-Internetseite.

Der Aktionstag startet am 14. November, 10 Uhr an der Marsdorfer Hauptstraße 71. "Wer kann, bringe gern Handschuhe und eine Schaufel mit", so die Veranstalter. Willkommen sind auch alle, die sich für Stadtgärten interessieren und Ambitionen haben mitzumachen. Eine Anmeldung unter perma-mars@web.de ist gewünscht.

www.dresden-pflanzbar.de

Catrin Steinbach

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