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Am Samstag startet der Verkauf von Raketen und Böllern - Zoll beschlagnahmt Tausende illegale Böller in Sachsen und Thüringen

Am Samstag startet der Verkauf von Raketen und Böllern - Zoll beschlagnahmt Tausende illegale Böller in Sachsen und Thüringen

Raketen, Böller und Feuerwerksbatterien - für viele Menschen gehört das Feuerwerk zum Jahreswechsel so selbstverständlich wie Sekt und Bleigießen. Am Samstag startet bundesweit der Verkauf der Knaller und läuft dann bis zum 31. Dezember.

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Quelle: dpa

"Bei uns haben unter anderem das Kaufland und Pfennigpfeiffer ein großes Angebot, beide Läden öffneten am Samstag bereits um 7 Uhr um dem Anstum der Kunden gerecht zu werden", erzählt Elbepark-Centermanager Gordon Knabe.

Besonders beliebt bei den Käufern sind nach Angaber einer Kaufland-Sprecherin die Feuerwerksbatterien, die einmal gezündet, einen langen Knallerspass bieten. Auch Familienpackungen landen oft im Einkaufskorb."Da es für jeden etwas dabei, vor allem auch für Kinder und Jugendlich sind Knallerbsen und Knallbonbons mit in der Packung", so die Sprecherin.

Die Polizei rät, wie in jedem Jahr, an Silvester zu besonderer Vorsicht. Eltern sollten mit ihren Kindern vor der Silvesternacht über die Gefahren von Feuerwerkskörpern sprechen und gemeinsam das sichere Abschießen üben. Das sei besser, als ihnen das Knallen zu verbieten. Beim Abschießen der Böller komme es immer wieder zu schweren Verbrennungen, Hörschäden oder Verletzungen am Auge. Vor allem Verletzungen an den Händen treten leicht auf, weil Kinder die Kracher zu lange in der Hand behalten. Knallfrösche dürfen beispielsweise nicht in den Hosentaschen getragen werden, weil sie sich durch die Reibung selbst entzünden und so schwere Verbrennungen in der Lendengegend verursachen können, warnen die Experten.

Die Polizei empfiehlt, nur Feuerwerkskörper zu verwenden, die in Deutschland ausdrücklich zugelassen sind. Sie seien durch ein BAM- oder CE-Kennzeichen zu erkennen. Raketen und Böller sollten nie auf Personen, Tiere, Gebäude, Fahrzeuge oder brennbare Gegenstände geworfen werden. „Blindgänger" sollten unbedingt liegengelassen werden. Die größte Gefahr gehe laut Polizei von selbstgebastelten Böllern aus.  So dürfen Raketen und Knallkörper nur am 31. Dezember und 1. Januar gezündet werden. Verstöße können mit Bußgeld von bis zu 50.000 Euro oder Haftstrafen geahndet werden.

Die Fahnder des Hauptzollamtes Erfurt haben in diesem Jahr 5500 illegale Feuerwerkskörper beschlagnahmt. Die meisten Böller seien an der Grenze zwischen Sachsen und Tschechien sichergestellt worden, sagte ein Sprecher des Hauptzollamtes dem MDR Thüringen. Im September seien in Thüringen 148 Feuerwerkskörper beschlagnahmt worden. Den größten Fund der vergangenen Jahre machten die Fahnder im November 2012 an der Autobahn 4 bei Chemnitz. Dort wurden Feuerwerksbatterien mit insgesamt 300 000 Schuss aufgespürt. Das Hauptzollamt in Erfurt ist für Thüringen und Westsachsen zuständig.

JV /dpa

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