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Am Dresdner Postplatz wird Probebühnenzentrum gebaut

Am Dresdner Postplatz wird Probebühnenzentrum gebaut

Die Semperoper und das Schauspielhaus erhalten ein neues Probebühnenzentrum mit Lagerräumen für Kulissen am Postplatz. Das bestätigte jetzt Andrea Krieger, Sprecherin des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), auf Anfrage der DNN.

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Noch eine Wiese, bald ein Baufeld: Neben dem Schauspielhaus soll ein Probebühnenzentrum entstehen.

Quelle: Dietrich Flechtner

"Das Sächsische Staatsschauspiel und die Staatsoper haben den Bedarf an einem Probebühnenzentrum angemeldet. Dieser wurde zwischenzeitlich grundsätzlich genehmigt", so die SIB-Sprecherin.

Für den Neubau habe der SIB eine geeignete Fläche gesucht und gefunden: "Das Grundstück am Postplatz unmittelbar neben dem Schauspielhaus erwies sich dafür als am besten geeignet", erklärte Krieger. Problem: Die Fläche gehört nicht dem Freistaat, sondern der Landeshauptstadt Dresden und mehreren privaten Eigentümern. "Derzeit werden durch uns die Grundstücksfragen zu dieser Fläche und einem möglichen Erwerb geklärt. Sobald dies erfolgt ist, schließen sich die Planungen zu dem Bau an."

Laut Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) ist der Weg bald frei für den Freistaat. Die Stadt habe ein Umlegungsverfahren für das Gebiet zwischen dem Schauspielhaus und der Schweriner Straße eingeleitet. Am 11. Februar habe der Umlegungsausschuss einen Umlegungsplan aufgestellt, der im aktuellen Amtsblatt bekanntgemacht wurde. Nun könnten alle Betroffenen innerhalb eines Monats Bedenken geltend machen. Sollte das nicht geschehen, wird der Plan rechtskräftig.

Ziel des Umlegungsverfahrens war es, aus den Grundstücken aller Eigentümer vernünftig bebaubare Grundstücke zuzuschneiden. Dabei sollte jedem Besitzer ein Grundstück zugeteilt werden, das den gleichen Verkehrswert wie sein früheres Grundstück hat. Entstehende Wertunterschiede durch die Neuordnung werden finanziell ausgeglichen.

Wird der Umlegungsplan für das Areal rechtskräftig, besteht laut Marx sofort Baurecht für den SIB. Bereits im Jahr 2000 hatte der Stadtrat den Bebauungsplan für Postplatz und Wallstraße aufgestellt. "Die Flächen zwischen Theaterstraße, verlängertem Malergässchen und Schweriner Straße befinden sich innerhalb der Grenzen des Kerngebiets MK 3", so Marx. Im MK 3 seien Teilflächen als Sondergebiet "Erweiterung Theater" festgesetzt. Der SIB könne zeitnah einen Bebauungsplan einreichen.

Die Frage zu den Kosten und einem Baubeginn kann Krieger erst beantworten, wenn der Freistaat das Grundstück erworben hat und der kaufvertrag notariell beurkundet ist. Immerhin dürfte der triste Postplatz optisch durch den Neubau aufgewertet werden: Der SIB ist durchaus bekannt für qualitativ hochwertige Architektur.

Thomas Baumann-Hartwig

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.04.2014

Baumann-Hartwig, Thomas

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