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Am Donnerstag wird in Dresden gestreikt – Zehn Kitas sichern Notversorgung

Am Donnerstag wird in Dresden gestreikt – Zehn Kitas sichern Notversorgung

März bangen vor allem Eltern von Kindergartenkindern, nun ist es amtlich: Am Donnerstag wird auch in Dresden gestreikt. Wie die Gewerkschaften ankündigen, werden die Stadtverwaltung Dresden sowie die Eigenbetriebe Kindertageseinrichtungen, IT- und Organisationsdienstleistungen, Sportstätten- und Bäderbetrieb sowie Friedhofs- und Bestattungswesen ihre Arbeit zum Teil aussetzen.

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Am Donnerstag wird auch in Dresden gestreikt.

Quelle: dpa

Seit dem 14. Alle Tarifbeschäftigten und Auszubildenden sind zu einem ganztätigen Warnstreik aufgerufen. Die Stadt rechnet mit einigen Einschränkungen für die Bürger und empfiehlt deshalb, Behördengänge wenn möglich zu verschieben. „Selbstverständlich sind wir bemüht, für die wichtigsten Bereiche Notdienste zu errichten. Dennoch müssen wir die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis bitten, dass viele Dienstleistungen während des Warnstreiks nicht erbracht werden können", sagt Verwaltungsbürgermeister Winfried Lehmann (CDU). Zehn Kindertageseinrichtungen, je eine Pro Ortsamt, sollen den dringenden Betreuungsbedarf berufstätiger Eltern abdecken.

Diese Kindertageseinrichtungen sind am Streiktag, unabhängig ihrer sonstigen Öffnungszeit, von 6 bis 18 Uhr, die Rietschelstraße bis 20 Uhr, geöffnet.

Ortsamt Altstadt: Rietschelstraße 15/17

Ortsamt Neustadt: Johann-Meyer-Straße 21

Ortsamt Pieschen: Weinböhlaer Straße 12

Ortsamt Klotzsche: An den Ruschewiesen 4

Ortsamt Loschwitz: Winzerstraße 2

Ortsamt Blasewitz: Paul-Gerhardt-Straße 21

Ortsamt Leuben: Laibacher Straße 25

Ortsamt Prohlis: Berzdorfer Straße 39

Ortsamt Plauen: Bergstraße 6

Ortsamt Cotta: Helbigsdorfer Weg 3

Zusätzlich hat der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen einen telefonischen Informationsdienst unter Telefon (03 51) 4 88 51 01 eingerichtet.

Die Gewerkschaft ver.di fordert 6,5 Prozent mehr Lohn. Dass die Gewerkschaft zu Streiks aufruft, obwohl weitere Gesprächstermine zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern vereinbart wurden, stößt bei der Stadt jedoch auf Unverständnis. Lehmann hält die geforderten 6,5 Prozent in Sachsen nicht für realisierbar. „Angesichts der riesigen Aufgaben, die die sächsische Landeshauptstadt in den Bereichen Kindertagesstätten und Schulen zu bewältigen hat, hoffen wir auf einen Tarifabschluss, der die geplanten Investitionen in Bildung und Kultur nicht gefährdet."

Franziska Schmieder

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