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Altfranken hofft auf eigene Kita - Eröffnung spätestens im März 2016 geplant

Altfranken hofft auf eigene Kita - Eröffnung spätestens im März 2016 geplant

November ist Grundsteinlegung für die neue städtische Kindertagesstätte in Altfranken. So steht es in dem Zeitplan, dem der Eigenbetrieb Kindertagesstätten der Landeshauptstadt Dresden dem Ortsvorsteher der Ortschaft im Westen, Hubertus Doltze, vorgelegt hat.

Wenn der Plan aufgeht, dann könnte die Eröffnungsfeier für die Einrichtung mit 101 Plätzen, davon 30 in der Kinderkrippe, am 15. März 2016 gefeiert werden.

Einladungskarten für die Grundsteinlegung mag der Ortsvorsteher aber noch nicht versenden. Auch wenn er sehr optimistisch ist. Das Projekt "Kita in Altfranken" stand schon einmal mit einem privaten Investor kurz vor dem Abschluss, scheiterte dann aber auf der Zielgeraden. Nach dem unerwarteten Aus hat der Ortschaftsrat die Hände nicht in den Schoß gelegt, sondern ein städtisches Grundstück gesucht, das erschlossen ist und damit bebaut werden kann.

Es bot sich eine Fläche am Ende der Altfrankener Dorfstraße in Richtung Kohlsdorfer Weg an. Die Ortschaftsräte griffen tief in den Geldbeutel und stellten aus ihrem Verfügungsfonds 55 000 Euro für die Planungen bereit. Sie legen sich so ins Zeug, weil laut Doltze ein Bedarf für eine Kita in der Ortschaft besteht. Lebten 1989 noch 198 Einwohner in Altfranken, so waren es Ende 2013 schon 1116. Zwei große Eigenheimstandorte entstanden, viele Familien mit Kindern zogen in den Westen. "Wir werden das Haus nicht nur mit Kindern aus unserer Ortschaft auslasten", weiß der Ortsvorsteher, verweist aber auf die Verwaltungsgemeinschaft mit Gompitz und die Tatsache, dass die dortige Einrichtung wesentlich mehr Anmeldungen als Plätze zu verzeichnen hat. "Der Neubau würde also auch in Gompitz zu einer Entlastung führen."

Zumal in Gompitz weitere Eigenheimstandorte geplant sind, während in Altfranken das Ende der Fahnenstange erreicht ist. "Alle Flächen, die bebaubar sind, wurden bebaut", sagt Doltze. Den Haken an den Kitaplänen schildert Stadtsprecherin Anke Hoffmann: Rund 2,5 Millionen Euro wird der Neubau kosten. Der Eigenbetrieb hat für den städtischen Haushalt 2015/16 einen entsprechenden Bedarf angemeldet. Ob die Gelder aber auch bewilligt werden, steht noch nicht fest. Der Eigenbetrieb hat seinen Zeitplan schon revidiert. Hoffmann spricht von einem möglichen Baubeginn im März 2015 und einer Fertigstellung im zweiten Quartal 2016. Falls die Mittel fließen...

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.06.2014

Thomas Baumann-Hartwig

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