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Altes Wehrkreiskommando in Dresden soll verkauft werden

Immobilienverkauf Altes Wehrkreiskommando in Dresden soll verkauft werden

Der frühere Wehrkreiskommando auf der Königsbrücker Straße in Dresden soll verkauft werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage hat die Verwaltung jetzt den Stadträten vorgelegt. Der Käufer hat deutlich mehr als den Verkehrswert geboten und will vor allem Wohnungen errichten.

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Quelle: Vladimir Zaplakhov

Dresden. Der frühere Wehrkreiskommando soll auf der Königsbrücker Strraße in Dresden soll verkauft werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage hat die Verwaltung jetzt den Stadträten vorgelegt. Der Käufer hat 2,7 Millionen Euro geboten und will vor allem Wohnungen errichten.

Das Grundstück an der Königsbrücker Straße 117a/119 ist etwa 12600 Quadratmeter groß. Die Landeshauptstadt Dresden war seit 1936 als Eigentümerin der Flächen im Grundbuch eingetragen. Der Eintrag „Eigentum des Volkes“ im Grundbuch des historischen Flurstückes 1728 erfolgte 1952, seit 1953 war der Rat der Stadt Dresden Rechtsträger des Flurstückes. Nach der Wende wurde das Grundstück der Stadt Dresden zugeordnet. Die zwei Hauptgebäude auf dem Grundstück sind als Kulturdenkmale ausgewiesen. Seit 15 Jahren stehen die Gebäude weitgehend leer. Das höchste Gebot in der 8. Ausschreibung gab der jetzt ausgewählte Kaufinteressent ab. Sein Angebot von 2,7 Millionen Euro liegt um 1,27 Millionen Euro über dem gutachterlich ermittelten Verkehrswert.

Der Erwerber gab in seinem Gebot und weiteren Schreiben an, dass nach Sanierung der denkmalgeschützten Bestandsgebäude und Errichtung neuer Baukörper eine gemischte Nutzung aus Büros und Wohnungen konzipiert wird, wobei überwiegend von einer wohnwirtschaftlichen Nutzung von etwa 70 Prozent bis 80 Prozent ausgegangen wird. Bei dem nicht öffentlich genannten Erwerber handelt es sich um ein mittelständiges Unternehmen, das zahlreiche erfolgreich abgeschlossene Bauvorhaben, unter anderem auch im Bereich der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude, in Dresden als Referenzobjekte vorweisen kann. Nach DNN-Informationen handelt es sich um die Palasax GmbH, die unter anderem durch die Sanierung der Bienertmühle bekannt ist. Der Finanzausschuss des Stadtrates muss jetzt über die Vorlage entscheiden.

Von Ingolf Pleil

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