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Altes Terminal in Dresden wird Kinder-Galaxis

Altes Terminal in Dresden wird Kinder-Galaxis

Wo einst Passagiere auf ihren Abflug warteten, sollen bald Kinder nach Herzenslust herumtollen. Im alten Flughafenterminal direkt neben der Bundespolizei möchte das Ehepaar Anke und Mario Otto im Mai auf 2000 Quadratmetern einen Hallenspielplatz eröffnen - neudeutsch Indoor-Spielplatz genannt.

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Anke Otto hält den Kopf von "Porti": Der Grüne Alien soll das Maskottchen und der Kinderstar im Playport werden, dem neuen Hallenspielplatz am Dresdner Flughafen. Noch warten die Betreiber aber auf das Okay vom Bauaufsichtsamt.

Quelle: Andor Schlegel

Von Madeleine Arndt

Ob es, wie auf der eigenen Internetseite angepriesen, Sachsens größter Indoor-Spielplatz wird, werden wohl Zentimeter entscheiden müssen, denn die Konkurrenz wirbt ebenfalls mit Hallengrößen von 2000 Quadratmetern. Doch die Kleinen interessiert sowieso weniger der Superlativ, sondern vielmehr das Angebot an Spielgeräten.

Aufgebaut wird eine galaktische Fantasy-Welt mit einem Space-Shuttle als Blickfang, das Hüpfburg und Rutschbahn in einem ist, sowie wundersamen Landschaften, mit Felsen zum Klettern und Hindurchkrabbeln. Für die ganz Kleinen entsteht ein separater Kleinkindbereich mit altersgerechten Spielgeräten. Für die älteren Kinder habe man Wii-Konsolen und die neuesten Kinect-Spiele für die X-Box, erklärt Mario Otto. Auch die Eltern sollen sich nicht langweilen: In einer Lounge können die Erwachsenen ausspannen, im Internet surfen oder in Ruhe Fußball gucken. In der eigenen Gastronomie soll frisch gekocht werden. Hier sucht Anke Otto noch motivierte Köche und Servicekräfte.

Sieben ehemalige Büroräume werden in bunte, themenbezogene Geburtstagszimmer umgestaltet. Hier kann zum Namenstag die kleine Prinzessin auf dem Thron sitzen oder der Mini-Fußball-Fan seine Fußballtorte anschneiden. Prinzessinnen-Suite, Zauberschloss, Pferderanch, Fußballplatz und Co. sind bereits online für Geburtstagsfeiern buchbar. Einmalig ist der Ausblick durch die meterlange Panoramafassade auf die Rollbahn des Flugplatzes. "Etwas Schöneres kann man den Kindern nicht bieten", schwärmt Anke Otto. Die Flieger lassen sich beim Starten und Landen bestaunen und manche Maschinen parken sogar auf dem Platz vor der Halle. Star der Kinderwelt mit dem Namen Playport ist übrigens "Porti", ein grüner Alien mit drei Fingern und riesigen Kulleraugen.

Anke und Mario Otto, selbst Eltern von drei Kindern, haben seit zehn Jahren über die Errichtung eines Hallenspielplatzes nachgedacht und an Plänen gebastelt. Nach langer Suche fanden sie in der lichtdurchfluteten Terminalhalle das geeignete Mietobjekt. Jetzt warten sie dringend auf die Umnutzungsgenehmigung vom städtischen Bauamt. "Eigentlich hätte sie im Dezember vorliegen müssen", wundert sich Mario Otto.

Ohne Genehmigung kann die Einrichtung nicht beginnen. Angelieferte Klettertürme und Trampoline müssen erst mal ins Lager, die Miete geht derzeit für eine ungenutzte Halle ab. Die eigentlich für April geplante Eröffnung des Playports hat Mario Otto jetzt auf Mai verschoben - aufgrund behördlicher Verzögerungen. Eine Nachfrage der DNN beim Bauaufsichtsamt ergab, dass die Genehmigung nun "in Kürze" erteilt werden soll.

www.playport-dresden.de

Playport: ab Mai auf dem Dresdner Flughafengelände, Innenfläche 2000 m², Mo-So 10 bis 19 Uhr, Eintritt: Kinder (1-3 Jahre) 4,90 Euro, ab 4 Jahren 6,90 Euro, Erwachsene 3,90 Euro

Kidsplanet: Dresden, Siemensstraße 9, Innenfläche 2000 m², wochentags: 14 bis 19.30 Uhr, mittwochs, samstags, sonntags, feiertags: 10 bis 19.30 Uhr, Eintritt: Kinder (1-3 Jahre) 3,90 Euro, ab 4 Jahren 5,90 Euro, Erwachsene 3,90 Euro;

Kuddeldaddeldu: im Dresdner Elbepark, Innenfläche 1600 m², Mo-Fr 12 bis 20 Uhr, Sa 10 bis 20 Uhr, Eintritt: 3 Euro,

Remmidemmi Kinderland: Bannewitz, Windbergstraße 54C, Innenfläche 2000 m² plus 1000 m² Außenanlage, Mo, Do, Fr 14 bis 19 Uhr, Mi 9 bis 19 Uhr, Sa, So, Feiertage 10 bis 20 Uhr

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.03.2012

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