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Alte Post auf der Königsbrücker Straße erstrahlt bald wie neu: Büros und Ladenflächen entstehen

Alte Post auf der Königsbrücker Straße erstrahlt bald wie neu: Büros und Ladenflächen entstehen

Noch diesen Monat soll sich die alte Post in der Dresdner Neustadt wieder von ihrer schönsten Seite zeigen. "Die Arbeiten an der Fassade zur Königsbrücker Straße hin werden bis Ende August abgeschlossen sein, die Hofseite voraussichtlich Ende September", sagt die Projektverantwortliche Heike Fuchs von Richert & Oertel Immobilien.

Derzeit reparieren die Bauarbeiter die Fassade des fünfgeschossigen Blocks und verschaffen ihr neuen Glanz. So werden auch die riemchenverzierten Giebel des Hochhauses überarbeitet. Im Ergebnis wird die alte Post zur "Königsbrücker" hin in Blaugrau und Apricot strahlen. "Auch die traditionelle Natursteinfassade am Gebäude und die Meissner Kacheln an der Fassade des Kantinenanbaus werden sorgfältig gereinigt", so Heike Fuchs. Zur Höhe der Bausumme äußert sich der Investor nicht.

Parallel laufen im Inneren Ausbau und Modernisierung. Die Treppenhäuser im Postgebäude haben ein neues Beleuchtungskonzept erhalten, neu vermietete Flächen wurden nach Wunsch der Nutzer laut Heike Fuchs teils erheblich umgestaltet. Das große Posthaus soll hauptsächlich als Bürogebäude dienen, die Flächen im Untergeschoss werden als Lager vermietet. Aktuell gibt es elf Mieter, was einem Vermietungsstand von 60 Prozent entspricht. Für weitere Flächen laufen die Gespräche. Die Filiale der Deutschen Post wird nicht ausziehen. "Die Verhandlungen mit der Postbank für ein zehnjähriges Mietverhältnis konnten erfolgreich abgeschlossen werden", berichtet die Projektmanagerin.

Das ehemalige Hauptpostamt für die Neustadt war 1964 errichtet worden. Es gilt als eines der ersten Gebäude, das nach der großen Bauwende 1958 entstand und den internationalen Stil der Moderne nach Dresden brachte. Der Bau sei in seiner ursprünglichen Ausführung von hoher künstlerischer und gestalterischer Qualität , der der Architekturmoderne in nichts nachsteht, heißt es aus der Stadtverwaltung. Unter Denkmalschutz steht das Haus nicht, dafür aber seit 1995 der zweistöckige Kubus, in dessen erster Etage sich bis Ende 2013 eine Kantine befand. "Alle Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit dem Denkmalamt, wobei diese für das Kantinengebäude noch nicht abgeschlossen sind", erklärt Heike Fuchs.

Fest steht, dass die Stirnseiten des großen Blocks und die Fassade des Kantinenwürfels zur Königsbrücker Straße hin originalgetreu restauriert werden. Besondere Schmuckelemente wie Uhren, Türverzierungen im Inneren der Kantine, die dortige Gliederung der Fenster und die Art des Eingangsbereichs sollen erhalten bleiben. In das Erdgeschoss der Kantine wird ein Laden einziehen. Ein langfristiger Mietvertrag als Handelsfläche sei abgeschlossen worden, erklärt die Projektmanagerin. Bis Jahresende dauern hier aber die Renovierungsarbeiten an. Was aus der alten Kantine im ersten Stock wird, steht noch nicht fest. "Es werden seit Monaten verschiedenste Gespräche mit Interessenten geführt und deren vorgelegte Nutzungskonzepte geprüft", heißt es gegenüber den DNN.

Hinter dem Postgebäude umfasst das Areal des Investors drei weitere Häuser. Eine Komplettsanierung sei dort nicht vorgesehen. Die von Anwohnern gewünschte Errichtung eines Stadtteilhauses ist auch vom Tisch. Diesbezüglich stehe der Investor derzeit nicht in Gesprächen mit der Stadt, so Heike Fuchs.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.08.2014

Arndt, Madeleine

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