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Alle Jahre wieder: "Kulti", Zoo und Messe mit Miesen

Alle Jahre wieder: "Kulti", Zoo und Messe mit Miesen

Klirrende Kälte und Winter. Die Zähler für Strom, Fernwärme, Erdgas und Wasser ticken wie wild. Doch der Verbrauch hat auch etwas Gutes, beschert er doch den Drewag-Stadtwerken Gewinne und der Stadt mit ihren defizitären Töchtern Linderung.

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Der Eingang zum Zoo Dresden

Quelle: Catrin Steinbach

Denn mit Bussen und Bahnen, Zoo, Kita-Eigenbetrieb sowie Kultur im Kulturpalast, Messe und Marketing sind in Dresden keine Profite zu machen.

So verwundert nicht: Auch im vergangenen Jahr zählten der "Kulti"-Betreiber Konzert- und Kongressgesellschaft (KKG) und der Zoo mit jeweils 2,7 Millionen Euro zu den großen Verlustbringern der Stadt. Die beiden Stadttöchter befinden sich innerhalb der städtischen Konzernstruktur in guter Gesellschaft. Denn die meisten der über 60 städtischen Firmen mit ihren rund 14000 Mitarbeitern erwirtschaften Miese. Das geht aus dem Beteiligungsbericht 2009 der Stadt hervor, der am Montagabend im Finanzausschuss im Rathaus verabschiedet wurde.

Der alljährliche Bericht über die Jahresabschlüsse der Eigen- und Beteiligungsgesellschaften ist so umfangreich wie nie. Die Verwaltung hat den Räten das 274 Seiten umfassende Werk digital mittels CD-Rom zugestellt. Erfreulich: Dank Drewag steht die Stadtdachgesellschaft - die Technischen Werke Dresden (TWD) - gut da. Der Jahresüberschuss von 20 Millionen Euro fließt in die Rücklagen der Holding.

Die Pleite der Dresden-Werbung und Tourismus GmbH im vergangenen Jahr schlägt noch einmal mit 1,6 Millionen Euro zu Buche. Die neue Marketing-Gesellschaft DMG verzeichnet einen Fehlbetrag von 2,1 Millionen Euro. Ebenfalls in den Miesen: die Messe mit rund einer Million Euro, das Societaetstheater mit rund 744000 Euro sowie das Technologie-Zentrum Dresden mit fast 90.000 Euro.

Aber es gibt auch Gewinnbringer: Das Verkehrsmuseum hat einen Überschuss von 148.000 Euro erwirtschaftet, der in die Rücklagen geht. Die Stadtreinigung Dresden verzeichnet 2,2 Millionen Überschuss, der an Stadt und Private verteilt wird. Noch besser schnitt die Stadtentwässerung Dresden GmbH ab. Rund 14,5 Millionen Euro Plus stehen in der Bilanz 2009.

Ralf Redemund

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