Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 0 ° sonnig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+
Alle Flüchtlinge aus Dresdner Zeltstadt in winterfesten Quartieren

Asyl Alle Flüchtlinge aus Dresdner Zeltstadt in winterfesten Quartieren

Die umstrittene Zeltstadt für Flüchtlinge in Dresden-Friedrichstadt wird abgebaut. Am Samstagvormittag zogen die letzen der rund 350 noch im Camp verbliebenen Bewohner in ein festes Quartier, teilte das Deutsche Rote Kreuz mit.

Bis zu 1100 Asylsuchende waren in der Zeltstadt an der Bremer Straße untergekommen.

Quelle: dpa

Dresden. Die umstrittene Zeltstadt für Flüchtlinge in Dresden-Friedrichstadt wird abgebaut. Am Samstagvormittag zogen die letzen der rund 350 noch im Camp verbliebenen Bewohner in ein festes Quartier, teilte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Sonntag mit. „Wir sind froh, dass wir die Menschen vor dem ersten Frost in winterfeste Unterkünfte bringen konnten. Es war höchste Zeit“, sagte DRK-Landeschef Rüdiger Unger. Der Abbau ist noch in vollem Gange, bislang halfen auch Freiwillige aus Dresden und Flüchtlinge mit.

Das Camp war Ende Juli binnen 24 Stunden als Notunterkunft aus dem Boden gestampft worden und nahm bis zu 1100 Menschen auf. Noch vor Ankunft der ersten Asylsuchenden kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen, als Rechtsextreme auf Unterstützer der Flüchtlinge losgingen und dabei drei Menschen verletzten. Auch später geriet die Zeltstadt wegen der anfangs schlechten Lebensbedingungen immer wieder in die Kritik.  Diese richtete sich vor allem an den Freistaat und die für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständige Landesdirektion Sachsen. Die Behörde will nach dem Abbau der Zelte auf dem Areal nun winterfeste Quartiere errichten lassen. Das DRK dankte am Sonntag allen Menschen, die mit ihrem Engagement den Alltag im Zeltlager erleichtern halfen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.