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Airbus-Riesen kommen nach Dresden

Airbus-Riesen kommen nach Dresden

Mai ist es soweit: Dann landet nach DNN-Informationen morgens kurz nach 7 Uhr der erste von vorerst neun Großraumjets vom Typ Airbus A380 am Flughafen Dresden.

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Ein Airbus A380 der Fluggesellschaft Emirates auf dem Airbus-Werksgelände in Hamburg Finkenwerder.

Quelle: dpa

Am 19. Als einer von mehreren Standorten haben die Elbe Flugzeugwerke (EFW) den Auftrag erhalten, die Haarrisse an den Tragflächen der weltgrößten Passagierflugzeuge zu reparieren.

Wenn Ende Mai der millionenschwere Auftrag des Post-Express-Dienstleisters DHL ausläuft und der letzte der 18 bestellten Frachter ausgeliefert ist, fallen die Elbe Flugzeugwerke vorerst weich: Das Tochterunternehmen des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS, das im Dresdner Norden in erster Linie Passagierflugzeuge zu Frachtfliegern umrüstet, hat sich erfolgreich um einen Reparaturauftrag für den Riesenvogel der Airbusflotte beworben - den A380.

Seit Ende vergangenen Jahres hatten die Elbe Flugzeugwerke auf ihrem Gelände in Klotzsche die Halle 285 umgebaut, um den Megaliner darin unterbringen zu können. Nun werden die eigens geschulten Mitarbeiter den Haarrissen im Innern der Tragflächen des A380 zuleibe rücken. Zur Lösung des Problems bei den ausgelieferten Maschinen hatte Airbus bereits im Jahr 2011 rund 105 Millionen Euro für Reparaturen in die Bilanz eingestellt, im vergangenen Jahr sollten es schon 260 Millionen Euro sein.

Für EFW-Geschäftsführer Andreas Sperl ist der Auftrag nicht nur Bestätigung der hohen Kompetenz seiner Mitarbeiter, sondern auch ein "Meilenstein beim erfolgreichen Ausbau des Wartungsgeschäfts".

Die Elbe Flugzeugwerke beschäftigen rund 1100 Mitarbeiter. Vor einem Jahr war der Vertrag mit dem weltweit agierenden Wartungsunternehmen ST Aerospace paraphiert worden, das offiziell seit Februar 2013 Miteigentümer der EFW ist und 35 Prozent der Anteile hält. Ziel ist zum einen der Ausbau des Standorts Dresden zur europäischen Wartungsbasis. Wichtiger aber ist das kostspielige Vorhaben, ab 2016 den Airbus 330 zu Frachtern umrüsten zu können. Das erfordert völlig neue technologische Voraussetzungen, denn bislang werden in Dresden hauptsächlich A300 und A310 umgebaut.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.05.2013

Stock, Barbara

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