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Ärger um geschlossenes Bürgerbüro in Dresden-Klotzsche

Bundesmeldegesetz Ärger um geschlossenes Bürgerbüro in Dresden-Klotzsche

Mit „vollkommenem Unverständnis“ haben rot-grün-rote Mitglieder des Ortsbeirates Dresden-Klotzsche die Schließung des Bürgerbüros Klotzsche kommentiert. Die Stadt verteidigte die Entscheidung, die nur zeitweise gelten soll.

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Quelle: Archiv

Dresden. Mit „vollkommenem Unverständnis“ haben rot-grün-rote Mitglieder des Ortsbeirates Dresden-Klotzsche die Schließung des Bürgerbüros Klotzsche kommentiert. Die Stadt verteidigte die Entscheidung, die nur zeitweise gelten soll. Anfang der Woche hatte die Verwaltung angekündigt, dass ab 1. Dezember  das Bürgerbüro Klotzsche, Kieler Straße 52, „vorübergehend auf unbestimmte Zeit“ schließt. Dort bereits beantragte Personaldokumente könnten ab dem Tag im Bürgerbüro Pieschen, Bürgerstraße 63, abgeholt werden.

Die Sprechzeiten seien identisch: Montag 8 bis 16 Uhr, Dienstag und Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag 8 bis 14 Uhr. Die anderen stadtweit neun Bürgerbüros stünden den Dresdnerinnen und Dresdnern zu deren üblichen Sprechzeiten zur Verfügung. Stadtsprecher Kai Schulz rechtfertigte auch gestern auf Anfrage die Schließung mit einem erhöhten Aufwand durch Änderungen im Bundesmeldegesetz bei gleichem Personalbestand. Bei Anmeldungen in Dresden beispielsweise reiche jetzt nicht mehr der Mietvertrag, sondern es müsse eine Erklärung des Vermieters vorgelegt werden. Diese müssten dann natürlich auch geprüft werden. In der nächsten Zeit will die Stadt beobachten, ob sich der Aufwand möglicherweise wieder normalisiere. Davon hänge dann auch ab, wie lange das Bürgerbüro in Klotzsche geschlossen bleibe.
Die von den Kritikern „nach dem Gebot der Gleichbehandlung“ als Alternative geforderte Reduzierung der Öffnungszeiten für alle Bürgerämter hält die Stadt nicht für praktikabel. Die Dresdner seien trotz der Schließung gut mit Bürgerbüros versorgt. Ähnliche Situationen habe es in der Vergangenheit schon gegeben.
I.P.

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