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Abwechslung im tristen Alltag: Spielmobil Wirbelwind macht Station vor der Dresdner Zeltstadt

Abwechslung im tristen Alltag: Spielmobil Wirbelwind macht Station vor der Dresdner Zeltstadt

Jeden Donnerstagnachmittag macht das Outlaw-Spielmobil Wirbelwind vom Gelände des Umweltzentrums Dresden auf der Bremer Straße 18 Station und bietet für Kinder einen Kofferraum voller Spiele an.

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Ute Siegmund, Sängerin im Opernchor, bringt Asylbewerbern die ersten deutschen Worte bei. Um Sprachbarrieren zu überwinden, baut das Umweltzentrum thematisch gestaltete "Deutsch-Tische" für junge Erwachsene.

Quelle: Dietrich Flechtner

Die Spielmobil-Haltestelle gegenüber der Zeltstadt Bremer Straße hat Outlaw bewusst gewählt, damit auch die Flüchtlingskinder die mobilen Angebote nutzen können. "Alle sind bei uns willkommen und wir sind dort, wo wir gebraucht werden", sagt Spielmobil-Mitarbeiterin Laura Thiele. Dabei setzt Outlaw vor allem auf Begegnung und Kommunikation, um die kulturelle Vielfalt als Bereicherung in den Mittelpunkt zu stellen. "Die Kinder sollen für einen kurzen Zeitraum die Gelegenheit erhalten, die aktuellen Umstände ihrer Flucht zu vergessen, dem Zeltstadt-Alltag zu entfliehen und sich auch mit deutschen Kindern anzufreunden", so Laura Thiele weiter. Denn: Es ist eine wichtige Aufgabe der Offenen Kinder- und Jugendarbeit von Outlaw, eine Willkommenskultur mit der Aussage: "Schön, dass du da bist!" zu etablieren und zu pflegen.

"Viele der Kinder sind zunächst schüchtern und betrachten erst einmal aus der Entfernung, was wir beim Spielmobil alles machen", erzählt Laura Thiele. Die Mitarbeiter vor Ort bieten den Mädchen und Jungen dann erst einmal ausgewählte Spielgeräte zum Kennenlernen an. Später wird das Angebot dann erweitert, zum Beispiel mit Spielen wie Action-Painting oder einem Parcours über eine Bewegungsbaustelle.

Um Sprachbarrieren zu überwinden, baut das Umweltzentrum Dresden thematisch gestaltete "Deutsch-Tische" für junge Erwachsene. Dort können die Flüchtlinge ihre ersten deutschen Begriffe lernen. "Es geht nicht darum, strenge Deutschkurse zu geben - sondern vielmehr um Empathie", sagt Stefan Mertenskötter, Geschäftsführer des Umweltzentrums Dresden. "Unser Ziel ist es, den Leuten in der Zeltstadt während ihres Aufenthaltes in Deutschland eine gute Zeit zu bereiten."

Das Spielmobil und die Deutsch-Tische machen jeden Donnerstag zwischen 14 und 18 Uhr Station auf der Bremer Straße 18 gegenüber dem Zeltlager Station. Ehrenamtliche Helfer sind jederzeit willkommen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.09.2015

Juliane Weigt

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