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Abriss des "Blauen Hauses" am Dresdner Carolaplatz beginnt voraussichtlich noch Ende Januar

Abriss des "Blauen Hauses" am Dresdner Carolaplatz beginnt voraussichtlich noch Ende Januar

In wenigen Tagen beginnt der etagenweise Abriss des "Blauen Hauses" am Carolaplatz. "Gerüste und große Planen wurden schon angebracht, auch ein Baukran steht bereit", erklärt Andrea Krieger, die Sprecherin des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, den DNN.

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Wie von Christo eingehüllt präsentiert sich in diesen Tagen das "Blaue Haus".

Quelle: Dietrich Flechtner

Von christoph stephan

Bis Juni soll der Zehngeschosser verschwunden sein. Der Freistaat Sachsen lässt sich die Abbrucharbeiten laut Krieger rund zwei Millionen Euro kosten.

Auf der entstehenden Freifläche will das Land als Interimslösung einen Parkplatz für die Mitarbeiter und Besucher des Regierungsviertels einrichten. Konkrete Pläne für eine Wiederbebauung des Grundstücks gibt es noch nicht. Das Hochhaus wurde in den 1960er Jahren errichtet. Zu DDR-Zeiten war dort die Pädagogische Hochschule ansässig. Zuletzt nutzten es die Beamten der Polizeidirektion Oberes Elbtal/Osterzgebirge als provisorische Unterkunft - seit dem Umzug der Polizisten in ein Kasernengebäude an der Stauffenbergallee steht das "Blaue Haus" leer. Historisch herzuleiten ist dieser Spitzname Krieger zufolge nicht. "Nach unserem Kenntnisstand handelt es sich nur um eine umgangssprachliche, nicht offizielle Bezeichnung, die sicher von der teilweise blauen Fassade beziehungsweise Verkleidung des Gebäudes herrührt", sagt sie.

Noch vor Ort soll der Schutt des Gebäudes getrennt werden. Bauleute wollen dafür die durch den Abriss eines Verbindungsbaus geschaffene Freifläche nutzen. Dass das "Blaue Haus" dem Erdboden gleichgemacht wird, ist seit vielen Jahren klar. Dies war unter anderem eine Vorgabe für die Baugenehmigung des benachbarten Innen- und Wirtschaftsministeriums. Im November forderten die Grünen im Stadtrat vergeblich, den Abriss zu verschieben, bis die künftige Nutzung feststeht. Sie wollten stattdessen übergangsweise ein Studentenwohnheim einrichten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.01.2012

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