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Abdichten der Energieverbund-Arena in Dresden verzögert sich weiter - Eislöwen bangen um Existenz

Abdichten der Energieverbund-Arena in Dresden verzögert sich weiter - Eislöwen bangen um Existenz

Das Abdichten der Dresdner Energieverbund-Arena im Ostragehege verzögert sich weiter. Nachdem die Arbeiter der beiden beauftragten Baufirmen am Vormittag die ersten anderthalb Bahnen der Notabdeckung aufgebracht hatten, mussten die Arbeiten wegen des Regens schon wieder unterbrochen werden.

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Am Dienstag haben die Arbeiten auf der Energieverbund-Arena begonnen - nach wenigen Stunden war jedoch schon wieder Schluss.

Quelle: Stephan Lohse

Denn die PVC-Bahnen können nur bei Trockenheit und Temperaturen von mindestens fünf Grad über null verlegt werden. Da der Wetterdienst für die kommenden Tage weiteren Niederschlag voraussagt, steht momentan in den Sternen, wann die Arena wieder wasserdicht ist.

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Freizeit-Läufer müssen während der Sperrung der Arena größtenteils draußen ihre Runden drehen.

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Die Dresdner Eislöwen bangen daher um ihre Existenz. Das kommende „Heimspiel" gegen Landshut am Freitag wird in Chemnitz ausgetragen, die Partie gegen Bremerhaven in der kleinen Trainingshalle. Dem Zweitligisten fehlen damit überlebensnotwendige Zuschauereinnahmen, vor allem, da die Vereinskasse durch viele Verletzte und dadurch notwendige Zusatztransfers leer ist. Knackpunkt könnte das Derby gegen Weißwasser am 2. März werden. Nach aktuellem Stand bleibt die Halle für das Spiel noch gesperrt, die Eislöwen müssten auf die Einnahmen einer wahrscheinlich ausverkauften Arena verzichten.

Bis zum 2. März sind es noch zehn Tage. Und exakt zehn Arbeitstage brauchen die bis zu 40 Dachdecker für die Notabdichtung - bei gutem Wetter.

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Und auch die Geschäftsstelle des Clubs steht im Wasser.

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Verlegt wird etwa 1,2 Millimeter dickes PVC. Dieses wird auf das vorhandene und mit Rissen übersäte Weichdach aufgetragen. Pro 30-Meter-Bahn benötigen die Arbeiter rund eine Stunde, berichtet Dachdecker Andre Dienel. Je nach Außentemperatur muss das PVC erst erhitzt werden, danach wird es mit dem alten Boden verbunden und mit der Nachbarbahn verschweißt. Ein paar der gröbsten Risse konnten zwar mit Klebestreifen abgedichtet werden, für die unzähligen zum Teil haarfeinen Risse erwies sich diese Technik jedoch als nicht praktikabel.

Rund 150.000 Euro kosten die aktuellen Arbeiten, Tätigkeiten in der Halle wie das Entfernen der durchweichten Trockenbauwände nicht eingerechnet. Wer am Ende dafür zahlen muss, steht laut Sven Mania, dem Leiter des Sportstätten- und Bäderbetriebs, noch nicht fest. Die Stadt gehe erst einmal im Vorleistung. Wenn die Ursache feststeht, werde entschieden, ob sich die Kommune das Geld vom Verantwortlichen zurückholen kann.

Trotz der Havarie können die Dresdner übrigens weiter Schlittschuhlaufen gehen. Da in der Trainingseishalle nun vor allem die Sportler untergebracht sind, wurde ein Großteil der öffentlichen Eiszeiten auf die Freifläche vor der Arena verlegt. An den Abenden können aber zum Teil auch in der kleinen Halle die Kufen geschnürt werden.

Stephan Lohse

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