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Ab Montag kommen Stahlnetze über die Dresdner Augustusbrücke

Brückensanierung Ab Montag kommen Stahlnetze über die Dresdner Augustusbrücke

Nachdem auf der Augustusbrücke Anker im Boden eingesetzt worden sind, sollen ab Montag die Sicherungsarbeiten weitergehen. Dann folgt der entscheidende Teil für das Brückenprovisorium.

Die Sicherungsarbeiten auf der Augustusbrücke gehen am Montag weiter.
 

Quelle: Archiv/Dietrich Flechtner

Dresden.  Am Montag gehen die Arbeiten zur Sicherung maroder Brüstungen der Augustusbrücke weiter. Wie die Stadtverwaltung mitteilte sollen sie zwei Tage in Anspruch nehmen. In dieser Zeit werden die Stahlnetze gespannt, die die absturzgefährdeten Steine bis zur gründlichen Sanierung der Brücke halten sollen.

Nachdem vor Wochenfrist zunächst Anker im Boden eingesetzt worden sind, an dem die Netze befestigt werden sollen, können die Sicherungsarbeiten nun komplettiert werden. Die Netze werden über die Brückenteile gespannt, die in die Elbe stürzen könnten. So sichern Fachleute auch Felswände im Gebirge. Für den nächsten Schritt der Brückensicherung wird ein Kran gebraucht, der bei seinem Einsatz den Fußweg und einen Teil der Fahrbahn blockiert. Dennoch ist genug Platz für Autos und Fahrräder, teilte die Stadt mit, Fußgänger müssen die Straßenseite wechseln. Auf der Neustädter Seite der Augustusbrücke zeigt am Montag und am Dienstag eine Ampel, welche Straßenseite für Fußgänger die richtige ist. Auf Altstädter Seite sollten Fußgänger die abgesenkte Baustelleneinfahrt gegenüber der Hofkirche nutzen, um über die Sophienstraße zum Schloßplatz zu gelangen, rät die Stadtverwaltung.

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Die Brückenprüfung im März hat ergeben, dass der Zustand der Augustusbrücke schlechter ist als bislang bekannt. Nun müssen Teile der Brüstungen provisorisch gesichert werden.

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Der Zustand der Augustusbrücke, die ab Anfang nächsten Jahres saniert werden soll, ist schlechter als bisher bekannt war. Brüstungsteile drohen abzustürzen, an zwei Pfeilern sind Steine gebrochen. Das entdeckten Fachleute im März bei einer Brückenprüfung.

Die Augustusbrücke ist in ihrer jetzigen Form 106 Jahre alt. Schon 2008 mussten mehrere Aussichtsplattformen gesperrt werden, weil die Brüstungen nicht mehr standsicher waren. Im März des vergangenen Jahres wurde schließlich die Brüstung des dritten Pfeilers abgetragen. Sie war so schwer beschädigt, dass sie nicht erhalten werden konnte. Seitdem ersetzt ein einfacher Zaun die Sandsteinbrüstung. Für die Arbeiten musste die Elbe damals vorübergehend gesperrt werden.

Die Sanierung der Brücke soll zwei Jahre dauern. Dabei wird der gesamte Überbau der Pfeiler erneuert, einschließlich der Sandsteinbrüstungen. Ein Brückenbogen, der über das Käthe-Kollwitz-Ufer, muss abgerissen und komplett neu aufgebaut werden.

Von cs

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Dresden, Augustusbrücke
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