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AOK Plus will Beitrag senken – Der neue Vorstandschef im DNN-Interview

AOK Plus will Beitrag senken – Der neue Vorstandschef im DNN-Interview

Sachsens größte Krankenkassen stellt Beitragssenkungen in Aussicht. Mit den Änderungen der Bundesregierung im Gesundheitssystem werde das möglich, kündigte der neue Vorstandschef der AOK Plus, Rainer Striebel, gegenüber den Dresdner Neuesten Nachrichten in seinem ersten großen Interview nach dem Amtsantritt an.

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Sachsens größte Krankenkassen stellt Beitragssenkungen in Aussicht.

Quelle: dpa

Bislang liegt der Krankenkassenbeitrag für gesetzlich Versicherte bei bundesweit einheitlich 15,5 Prozent des Monatseinkommens bis zur Bemessungsgrenze von 48 600 Euro im Jahr oder 4050 Euro im Monat. 14,6 Prozentpunkte teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichmäßig. 0,9 Prozentpunkte muss der Versicherte allein tragen. Künftig soll dieser Anteil nach den Vereinbarungen zwischen CDU und SPD im Koalitionsvertrag der Bundesregierung in einen Zusatzbeitrag einfließen, den die Kassen selbst bestimmen können. Damit sind höhere Beiträge möglich, erstmals aber auch Beitragssenkungen. Und diese hält AOK-Chef Striebel in Sachsen und Thüringen für möglich. „Wir sind eine finanzstarke Kasse und ich bin sicher, dass wir einen attraktiven Beitragssatz unterhalb der jetzigen 15,5-Prozent-Marke anbieten können", erklärte der Vorstandschef gegenüber den Dresdner Neuesten Nachrichten. Er finde es richtig, dass die Kassen die Möglichkeit bekommen sollen, den Beitragssatz wieder selbst zu gestalten. „Ein Gesetzentwurf liegt aber noch nicht vor", fügte Striebel hinzu.

Der 1962 in Bern geborene Kassen-Manager hatte den Vorstandsvorsitz bei der AOK Plus Anfang des Jahres übernommen. Die Kasse hat in Sachsen und Thüringen bei den gesetzlich Versicherten einen Marktanteil von 47,4 Prozent. Insgesamt sind in beiden Ländern 2,7 Millionen Menschen bei ihr versichert.

Striebel forderte im DNN-Interview zudem mehr Beweglichkeit der für die niedergelassenen Ärzte zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung, um dem Ärztemangel auf dem Land entgegenzuwirken. „Wir müssen unter anderem die Telemedizin nutzen, über mobile Angebote nachdenken und die Weiterqualifikation von Arzthelferinnen fördern", sagte Striebel.

Den Ländern bot er unter bestimmten Bedingungen eine weitere Beteiligung der Kasse bei Investitionszuschüssen für Krankenhäuser an. Die bisherige Regelung, die zu einem 50-prozentigen Kassenanteil führt, läuft Ende des Jahres aus. Der Freistaat Sachsen beispielsweise müsste dann seine Zuschüsse verdoppeln, um das ohnehin knappe Niveau von rund 100 Millionen Euro im Jahr zu halten.

Das ausführliche Interview lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16. Januar 2014 oder bei DNN-Exclusiv.

DNN

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