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AMD bestellt mehr Prozessoren bei Globalfoundries

AMD bestellt mehr Prozessoren bei Globalfoundries

Der US-Chipdesigner AMD stockt seine Bestellungen bei seiner früheren Tochter "Globalfoundries" (GF) auf: Statt Siliziumscheiben (Wafer) im Gesamtwert von 1,15 Milliarden Dollar, wie ursprünglich ausgehandelt, will AMD in diesem Jahr nun Wafer für 1,2 Milliarden Dollar (871 Millionen Euro) abnehmen.

Und darunter werden nicht nur PC-Prozessoren wie bisher sein, sondern GF bekommt nun auch Fertigungsaufträge für AMDs Grafikchips (ehemalige Radeon-Sparte). Das sieht eine neues "Wafer Supply Agreement" (WSA) vor, über das AMD nun informierte.

Von der Aufstockung dürfte auch das Dresdner GF-Werk profizieren: Es gehörte bis zum Verkauf an ein arabisches Konsortium allein AMD und war Allein-Hersteller für AMDs PC-Prozessoren. Um dem 2009 ausgegliederten Auftragsfertiger GF den Neustart zu erleichtern, hatte AMD gewisse Mindestabnahmemengen zugesagt. Als die ehemalige Mutter tief in den roten Zahlen steckte, hatte sie diese Volumina zwar zwischenzeitlich (gegen Vertragsstrafen) reduziert. Nach einem Konsolidierungsprogramm sieht AMD-Chef Rory Read nun aber wieder bessere Geschäftsaussichten auf dem PC- und Spielekonsolen-Markt und hat seine Bestellungen beim "strategischen Geschäftspartner" wieder erhöht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.04.2014

hw

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